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Dolphin Trust: Teurer 35 Euro-Sieg von Smethurst

Anzeigen wegen falscher Eidesstattlicher Versicherungen

Dieses Foto möchte Charles Smethurst nicht verwendet sehen. Jedenfalls nicht im Zusammenhang mit kritischer Berichterstattung

Dolphin-Boss Charles Smethurst hat in einem Verfahren gegen seine ehemalige Haushälterin vor dem Amtsgericht in Hannover 35 Euro erstritten. Jetzt wurden gegen ihn Strafanzeigen wegen falscher Eidesstattlicher Versicherungen gestellt. Selten waren oder werden 35 Euro so teuer.

Dolphin Trust und Charles Smethurst hatten in mehreren Einstweiligen Verfügungen ehemaligen Mitarbeitern und Personen, die insbesondere mit den Pleite-Unternehmen von Smethurst-Ehefrau Mano Lenz zu tun hatten, untersagen wollen, Links zu Berichten und Fotos zu veröffentlichen. Diese Berichterstattungen unterschiedlicher Medien hätten dem Image des Pleite-Ehepaares erheblich geschadet, so die Begründung.

Vom Glanz früherer Tage blieben Schatten aus Betrug, geprellte Kunden und Lieferanten, Insolvenzverschleppung, Hinterziehung von Arbeitgeberanteilen und das ganze Spektrum der Wahrheiten um eine schrecklich kriminelle Familie. Das mündliche Verfahren in Hannover wurde mit der Zahlung von 35 Euro zu Lasten der Haushälterin beendet.

Mit dieser Veröffentlichung wollen die Smethurst-Gegner beweisen, dass der Dolphin-Boss lügt und eine falsche Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat: Obwohl für Medien öffentlich für Veröffentlichungen zugänglich, hat Smethurst auch in dieser Frage einmal mehr das Gericht belogen.

 

Es ist ein teurer Sieg für Charles Smethurst: Er hat seine Antragsbegründungen mit falschen Eidesstattlichen Versicherungen untermauert. Deshalb wird bereits in einem ähnlich gelagerten Verfahren in den USA gegen ihn strafrechtlich ermittelt. Verfahrenbeteiligte in Deutschland haben jetzt den Dolphin Trust-Boss ebenfalls angezeigt: Wegen Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung und des Anfangsverdachts des Prozessbetruges.

 

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