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Trévo

Dieser Saft bleibt Ihnen garantiert im Halse stecken

FBI warnt: Verbindungen zur Nigeria-Mafia - alle Geschäftskonten sind eingefroren

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Das Trévo-Konzept: Packe einen billigen Saft mit 127 verschiedenen Inhalten in eine Flasche und verkaufe sie für rund 60 Euro - In Deutschland soll das Produkt jetzt eingeführt werden

Das US-amerikanische Unternehmen Trévo will auch in Europa an den Markt und sucht Multi-Level-Marketing (MLM) Anbindungen. Bei dem angebotenem Produkt handelt es sich um einen Saft mit angeblich 127 verschiedenen Inhalten. Versprochen werden Vitalität, Gesundheit und viele Dinge mehr, die auch in einem ganz normalen Apfel gefunden werden können.

In Europa soll das Produkt mit einem Preis von rund 60 Euro pro Flasche auf den Markt gedrückt werden. Untersuchungen haben ergeben, dass der tatsächliche Wert des Inhalts 50 Euro-Cent nicht übersteigt.

Vor dem Produkt und dem Unternehmen wird jetzt nachhaltig gewarnt. Die amerikanische Bundespolizei FBI hat in Oklahoma die Geschäftskonten konfisziert - die Gründer Mark und Holli Stevens stehen zudem im Verdacht, Mitglieder der sogannten Nigeria-Mafia zu sein, die in Europa großangelegte Betrugssysteme betreibt.

Trévo startete im Jahr 2010 als Nahrungsergänzungsmittel im MLM-Sektor. Das Unternehmen operiert von Oklahoma aus und wird von den Gründern Mark (Präsident und CEO) und Holli Stevens (Director of Finance) geleitet.

Mark Steven behauptet, er sei „bekannt als erfolgreicher Unternehmer, Unternehmer, Führer, Motivator, Bestseller-Autor und Mäzen.“ Noch während seiner High School-Zeit habe er seinen „unternehmerischen Geist und die Leidenschaft für Exzellenz“ entdeckt. Er wurde Besitzer eines angeblich erfolgreichen Musik-Unternehmens.

Und: „Er hat erfolgreich Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen sowie erfolgreiche Netzwerk-Marketing-Organisationen mit mehreren Zehntausend Mitgliedern aufgebaut.“

Ehefrau Holli Stevens war angeblich eine „Top-Verkäuferin in der Direkt-Vertriebsbranche“ mit Millionen-Umsätzen. Sie ist auch für die Anwerbung von MLM-Partnern verantwortlich.

Vor Trévo betrieben Mark und Holli Stevens das immer noch aktive MLM-Projekt „Vision For Life“ - die Blaupause für Trévo. „Vision For Life“ vermarktet ähnliche Produkte wie Trévo und wird in den USA, Kanada, Hongkong und den Philippinen betrieben. Mit Trévo ist die globale Präsenz geplant.

Seit Mitte des vergangenen Jahres wird gegen das betriebsame Ehepaar ermittelt. Sie stehen im Verdacht einer weitreichenden Geldwäsche mit der Nigeria-Mafia. Das FBI wollte vor Abschluss der Ermittlungen hierüber keine Details veröffentlichen. Jedoch wurden die Geschäftskonten eingefroren.

Damit laufen alle MLM-Partner Gefahr ihre Einsatz komplett zu verlieren. Vor einer Teilnahme am Trévo-Konzept wird eindringlich gewarnt.

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