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USA

Die schreckliche Wahrheit hinter der Trump-Lüge

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Während die Welt sich durch Technik verändert, lügen sich die Politiker ihr Welbild zurecht - mit der Wahrheit hat das nicht viel zu tun

Es klingt so gut, wenn man auf andere schimpfen kann. Donald Trump hat das prima gemacht, als er der amerikanischen Mittelschicht erklärte, wer heute ihre Jobs hat: Mexikaner und Chinesen. So werden Feindbilder geschaffen. Das passt auch gut in das Weltbild von unwissenden Populisten. Mit der Wahrheit hat das nichts zu tun. Der Verlust von Arbeitsplätzen kommt nicht von anderen Staaten, die vermeintlich billiger arbeiten können. Er ist die Folge einer ungeheureren Geschwindigkeit in der Automatisierung von Produktionsketten. Für die USA gilt: Viel mehr Jobs gehen durch Roboter oder Automatisierung, schlicht Technik, verloren, als durch Handel mit Mexiko oder China oder irgendeinem anderen Land. Allein in den USA gingen so fünf Millionen Jobs seit 2000 verloren. Zum Vergleich: Der Handel mit China kostete 985.000 Amerikaner ihren Job, 800.000 waren es mit Mexiko. In Prozenten: 87 Prozent aller Jobs gingen durch Technik verloren, nur 13 Prozent durch den Handel. Die Folge: Um Amerika wieder groß zu machen, müsste Donald Trump die Technik abschaffen. Oder seine Argumente ändern. Hilfreich wäre auch, sich mit den tatsächlichen Fakten auseinanderzusetzen.

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