Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Sensus

Die geplante Flucht: Millionen in Südamerika

Zurück

Die Drei von der Sensus-Gruppe: Sie nehmen nicht nur die Gelder der Anleger mit - Costa Rica und Panama liefern nicht nach Deutschland aus

Ende vergangener Woche erste Gerüchte: Die Chefs der Sensus-Gruppe Gerhard Schaller und Markus Fürst wollen flüchten. Gegen sie läuft das Betrugsverfahren (Aktenzeichen: 19 Js 9517/16) in Hof. Da inzwischen auch die Mittäterschaft von Sandra Montero Lopez nicht mehr infrage gestellt wird, will sie als Frau an Schallers Seite mit ihm nach Costa Rica. Markus Fürst will nach Panama. In beiden südamerikanischen Ländern, so die bisherigen Ermittlungen liegen Millionen der Sensus-Gruppe, abgezockt von Anlegern. Die Sensus-Gruppe,  so die Ermittlungen, betrieb über Jahre ein Schneeballsystem. Vermittler kassierten hohe Provisionen, Schaller, Fürst und Montero lassen die Anleger jedoch bitterarm zurück. In einem internen Bericht hatte die Ermittlungsbehörden bereits festgestellt, dass „die Anleger alles verlieren werden“. Sensus, so der Vorwurf weiter, hat gewerbsmässig dabei geholfen, auch für andere Unternehmen „Kundengelder verschwinden zu lassen“. Jetzt wird der Boden zu heiß - und die Verantwortlichen wollen wohl verschwinden. Costa Rica und Panama liefern nicht nach Deutschland aus.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.