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Smethurst/Lenz

Die geheimen Schwarzgeld-Konten in Montenegro

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In Montenegro lässt sich gut Urlaub machen. Vor allem mit unversteuertem Geld aus finsteren Abzog-Geschäften

Rund 10 Millionen Euro, so pfeifen es die montenegrienischen Spatzen von den Dächern hat das fleissige Pärchen Manou Lenz und Charles Smethurst am Mittelmeer gebunkert. Über die Herkunft des bis heute unversteuerten Geldes gibt es derzeit noch widersprüchliche Hinweise. In Zusammenarbeit mit lokalen Politikern und Bankern wurden offenbar Fördergelder der Europäischen Union abgerechnet und zweckentfremdet. Die abgerechneten Leistungen sollen nicht erbracht worden sein. Weil das in Brüssel offenbar niemand richtig prüfte, wurde das zuviel gezahlte Geld unter den Ganoven einfach geteilt. Charles Smethurst soll immerhin mit 10 Millionen dabei sein. Das Geld soll dann Manou Lenz bei der Bank auf das private Konto eingezahlt haben. Montenegro möchte gerne Mitglied in der EU werden. Knapp 650.000 Einwohner freuen sich auf den Geldsegen aus Brüssel. Und natürlich die Glücksritter, die hier gerne auch mal Urlaub machen: Charles Smethurst und Manou Lenz inklusive. 

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