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Autark

Die Fakten: Stefan Kühn auf der Flucht?

Staatsanwaltschaft sucht ihn: Der Berufsverbrecher soll seit Ende Mai abgetaucht sein

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Stefan Kühn, alias Stefan Koschate ist abgetaucht. Offiziell sei er in Urlaub. Insider berichten :gerlachreport, der Autark-Boss "sei auf der Flucht"

Der Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Stefan Koschate, ist offenbar auf der Flucht. In einer WhatsApp-Mitteilung teilte er mit, er sei „in Urlaub“. Offenbar ist Kühn seit Ende Mai (Fronleichnam) abgetaucht. Damit bestätigen sich auch Hinweise, dass die Staatsanwaltschaft vergeblich versucht habe, „Kontakt aufzunehmen“.

Stefan Kühn teilte Geschäftspartnern mit, „er habe nach dem Streß und den Belastungen der jüngsten Vergangenheit ein paar Tage Ruhe und Urlaub für die Reflexion benötigt und komme in den nächsten Tagen zurück“.

Unterdessen erhielt :gerlachreport den Hinweis, Kühn habe sich auf die British Virgin Islands „abgesetzt“. Diesen Hinweis gab es in bereits mehrfach in der Vergangenheit. Er konnte nicht bestätigt werden. Richtig ist aber, dass der Berufsverbrecher über verschiedene Unternehmen und Konten auf den British Virgin Islands verfügt, die über Treuhänder verwaltet werden und so den deutschen Vermittlern verborgen bleiben.

Kühn, alias Stefan Koschate, steht im Mittelpunkt des Zusammenbruchs der Autark-Gruppe, bei dem er und seine Ehefrau Sabine mit einem Pyramidensystem, als „Nachrangdarlehn“ getarnt, mehr als 50 Millionen Euro Anlegergelder „verzockt“ haben sollen. Es ist einer größten Betrugsfälle der Vergangenheit.

:gerlachreport hatte bereits berichtet, dass Stefan Kühn wegen der Vorfälle der vergangenen Woche und die zahlreichen Täuschungsmanöver vor seiner Verhaftung steht. Wohl auch aus diesem Grunde ist er abgetaucht.

Aber nicht nur deshalb. :gerlachreport liegen Bandaufzeichnungen vor, in denen Stefan Kühn davon berichtet, dass er Mitte Mai „mehrfach“ von bewaffneten Tätern „überfallen“ worden sei. In Duisburg habe es deshalb sogar bei einem Polizeieinsatz in seinem Privathaus mehrere Festnahmen gegeben, weil bei dem Überfall-Kommando Waffen gefunden worden seien.

Bei diesen Polizeieinsatz sei auch ein Sohn von (Noch)-Ehefrau Sabine Kühn verwickelt gewesen, gegen den jetzt auch wegen schwerer Körperverletzung und bandenmässigem Überfall ermittelt würde.

Schlimmer noch: Geprellte Geschäftspartner und Anleger sollen ebenfalls in den vergangenen Wochen „massiven Druck“ auf Kühn ausgeht haben, die ein Abtauchen „dringend notwenig gemacht haben“.

Ben-Florian Henke, dubioser Geschäftsführer der kriminellen GBE Brokers Ltd (Hamburg), soll im Fall Stefan Kühn ebenfalls Maßnahmen ergriffen haben, die zu „mehreren Polizeieinsätzen“ geführt haben sollen. Henke und sein Mit-Geschäftsführer Rifat Sayim haben entsprechende Presseanfragen mit massiven Drohungen beantwortet.

Der Verdacht, dass sich Stefan Kühn auf der Flucht befinden könnte, erhielt zudem neue Nahrung zum Wochenanfang von einem Autark-Insider gegenüber :gerlachreport: „Stefan Kühn hat immer gesagt, dass er kein Problem damit hat, einfach abzuhauen. Er hat genau beschrieben, wie er das macht: Erst ein paar Tage Urlaub und irgendwie kommt man dann einfach nicht mehr zurück.“

Die Rechnung könnte aufgehen: Stefan Kühn ist seit mindestens 31. Mail abgetaucht.

Angeblich hat sich Stefan Kühn auf die British Virgin Islands abgesetzt: Hier hat er ein Netzwerk von Treuhändern und Unternehmen, die für ihn die Autark-Millionen verwalten

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