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P&R

Die Augsburger P&R-Mafia kassiert gleich doppelt ab

Erst P&R dann das gnadenlos schmutzige Immobiliengeschäft in den Bergen

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Andreas Müller (li.) und Klaus Hattenkofer: Dreiste Betrüger, die jetzt für Millionenverluste zur Rechenschaft gezogen werden

Schlimme Vorwürfe gegen die Augsburger Andreas Müller, Klaus Hattenkofer und ihre P&R-Mafia: Neuer Betrugsverdacht nach Millionenverlusten der Anleger. :gerlachreport erfuhr: Das Netzwerk des Augsburger Andreas Müller ist tief in die Millionenverluste der P&R-Pleite verstrickt. Weil Müller (InnoFin), sein Geschäftspartner Klaus Hattenkofer (IQ Finanz-Akademie e.V.), Ulrich Beck (Financial Solutions) und Peter Kehr (Immoplan Immobilien Vermögensplanung GmbH) die Anleger falsch beraten haben, drohen ihnen jetzt Millionenforderungen. Doch ein Insider berichtet :gerlachreport: „Auf jeden Fall müssen unbedingt so viele P&R-Kunden wie möglich davor gewarnt werden, sich einem Anwalt anzuvertrauen, der ihnen ausgerechnet von diesen Vermittlern empfohlen wurde!“

Das hat zwei gute Gründe: Diese Rechtsanwälte halten Forderungen von der Augsburger P&R-Mafia fern. Und: Damit wird zudem die einzige realistische Möglichkeit „noch etwas von dem verlorenen Geld zurück zu bekommen zunichte gemacht“. Das Team von Andreas Müller und seinen Abzockern hat nur ein Problem: Die dringend benötigte Haftpflichtversicherung für die Vermittlung der inzwischen wertlosen P&R-Anteile existiert wohl gar nicht.

Dafür aber umfangreiches Beweismaterial: Andreas Müller betreibt zusammen mit seinem Partner Klaus Hattenkofer den Verein „IQ Finanz-Akademie e.V“. Das ist eine dreiste Abzockbude, die jahrelang bestens funktioniert hat, wenn es an das geld der Anleger ging.

Aus Schilderungen und Berichten, die :gerlachreport vorliegen, geht es in dem verein drunter und drüber: „In ihren als ‚Fortbildung‘ bezeichneten Vertriebsschulungen machen sich Müller und Hattenkofer hämisch über alles lustig, was normalerweise zu einer seriösen Beratung gehört. Beratungsprotokolle, Aushändigung von Prospekten mit Risikohinweisen – für die beiden alles Kokolores und lediglich hinderlich beim Verkaufen.“

Und: „Mit Verweis auf 40 Jahre Historie und eine Erfüllungsquote von 100% wurde den Kunden suggeriert, dass es sich bei P&R um eine mündelsichere Kapitalanlage handele. Gnadenlos wurden sodann alle bestehenden Verträge (Lebensversicherungen, Investmentfonds, etc.) gekündigt und die dadurch frei gewordenen Mittel vollständig in P&R investiert – oder versenkt, wie man aus heutiger Sicht sagen muss.“

Kunden, die über mehr als 150.000 Euro Vermögen verfügen, kommen in dabei in den "Genuss" eines weiteren Angebots aus der Schmiede der beiden Abzocker: Ein Ferienhaus in den Bergen. Hierbei läuft der Verkauf ab, wie bei einer Kaffeefahrt: Die potentiellen Kunden werden in eines der Feriendomizile eingeladen und dort meist von Klaus Hattenkofer, der „den leutseligen Hausherren“ gibt, eingeseift, bis sie sich schließlich in bierseliger Laune meist noch am selben Abend zum Notar chauffieren lassen, um dort ein völlig überteuertes „Alpen-Chalet“ zu erwerben. Die beiden Abzocker haben diese „Alpen-Chalets“ zu einem Spottpreis aus der Insolvenzmasse eines bereits zweimal gescheiterten Graumarktfonds erworben.

Die beiden Abzocker Andreas Müller und Klaus Hattenkofer haben diese „Alpen-Chalets“ zu einem Spottpreis aus der Insolvenzmasse eines bereits zweimal gescheiterten Graumarktfonds erworben

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