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Aras Group

Die Angst der Aras-Betrüger vor der Wahrheit

Jetzt vermitteln die Dubai-Ganoven Nachrangdarlehen: Absolute Vorsicht ist geboten!

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Ein Fressen für die Staatsanwaltschaften: So findet man einfach alle, die zu dem kriminellen Netzwerk der Aras-Gruppe gehören. Viele Betrogene können sich jetzt direkt an die Vermittler wenden

Der 66jährige Berufsverbrecher Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg, Kopf des kriminellen Netzwerkes der Aras Group (Dubai) ist zwar ein anerkannter Rufmörder und Betrüger - nur lesen mag er das nicht gerne. Denn die Wahrheit ist schlecht für das Geschäft. Deshalb sollen die Suchergebnisse bei Google und anderen Suchmaschinen verschwinden. Die Aras Group und ihre zahlreichen Satellitenunternehmen brauchen den deutschen Markt - für Betrug und Abzocke. Genau davor wird eindringlich gewarnt.

Seit Jahren war es die selbe Methode: Kapitalsuchende Unternehmer sollten von dem glatzköpfigen Frank Kahn angeblich Millionen für ihre Geschäfte und Ideen bekommen - im Gegenzug für sechsstellige Vorauszahlungen, die dann auf Nimmerwiedersehen in den Taschen der Betrüger verschwanden. Natürlich gab es niemals auch nur einen Kredit der Aras Group oder eines ihrer obskuren Unternehmen.

Das änderte sich auch nicht, als der :gerlachreport erstmalig darüber berichtete. Immer mehr abgezockte Unternehmer meldeten sich bei der Redaktion. Ihre Geschichten klangen teilweise wie Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht. Nur stimmten sie durchgängig.

Umgeben von gescheiterten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen FDP-Mann Frieden C. Löhrer oder dem Anlagebetrüger Klaus-D. Grabner gingen selbst seriöse Unternehmer und Unternehmen den Ganoven ins Netz, die mit den angeblichen Millionen der Scheich warben. Zahlreiche Vermittler im deutschsprachigen Raum und im europäischen Ausland fielen auf die Betrüger herein. Die Betrugsspur verlief sich auch nicht in Russland oder Australien.

Besonders perfide war die Methode, Kapitalsuchende auf eigene Kosten nach Dubai einzuladen. Dort wurden Sie von einem Limousinen-Service abgeholt, in ein Büro gebracht und über den Tisch gezogen. Besonders beliebt sind die Schilderungen über die Geldkoffer mit mehr als 100.000 Euro, die der Betrüger Frank Kahn in bar entgegengenommen hat - ohne jemals eine Gegenleistung zu erbringen.

Mehr als 20mal hat :gerlachreport über die kriminellen Methoden berichtet. Frank Kahn, der auch gerne als Sebastian Müllerberg aus anderen arabischen Ländern betrügt, entwickelte zusammen mit NPD-Medien, die über seinen „Erfolg“ schwadronierten, eine PR-Kampagne, um die negativen Berichte zu entfernen und durch positive Berichterstattungen aufzufallen - gelungen ist ihm das nicht.

Gleichzeitig startete Frank Kahn eine Rufmordkampagen gegen den :gerlachreport und andere Medien, die die Betrüger entlarvt hatten. Er fälschte gleich dutzendfach E-Mails, Briefe, Dokumente und Unterlagen. Inzwischen ermitteln mehrere Staatsanwaltschaften gegen Kahn und seine Helfershelfer. Das Problem: Die handelnden Personen der Aras-Gruppe sind offenbar Phantome - der Name Frank Kahn ist dabei ebenso Fantasie wie der Name Sebastian Müllerberg und die der anderen Kameltreiber aus dem Aras-Umfeld.

Die gute Nachricht: Die Berichterstattungen vom :gerlachreport und anderen Medien hatten Erfolg. Das Geschäft mit den angeblichen Krediten, die niemals jemand bekommen hat, ist zusammengebrochen. Und jeder stellt sich die Frage, wo jetzt wohl die Millionen der Scheichs ihren Abnehmer finden.

Da mutet es schon wie ein Stück aus dem Tollhaus an, dass die Aras Group inzwischen Nachrangdarlehen für deutsche Investoren anbietet. In Dubai. Weil dort 2020 gefeiert wird. Und es stellt sich die Frage, wieso jemand Nachrangdarlehen anbietet, wenn er doch eigentlich soviel Geld hat, dass er es über zehn Jahre verleihen kann.

Und noch etwas ist interessant: Die Löschungsversuche bei Google haben die Arbeit der Staatsanwaltschaft sehr erleichtert. So wurde bestätigt, was der :gerlachreport behauptet hatte: Das Aras-Netzwerk ist eine kriminelle Vereinigung. Denn mit den Löschungsanträgen wurden alle Ganoven beim Namen genannt.

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