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Autark

Desinfektion und Reha für geprellte Autark-Anleger?

Einem nackten Berufsverbrecher kann man nicht in die Tasche greifen

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Unglaublich, aber wahr: Mit einem Scheinunternehmen sollen jetzt die Autark-Anleger noch einmal aufs kreuz gelegt werden. Dem Berufsverbrecher Stefan Kühn gehen wohl die kreativen Ideen aus

Hat der Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, noch alle Tassen im Schrank? Das fragen sich immer mehr geprellte Autark-Anleger. Denn in einer aktuellen Mitteilung an die Autark-Investoren, die wohl sämtlich ihre Einlagen verloren haben, gesteht Vorstand Stefan Kühn: „Der Auftrag der Community war dabei unter anderem, die Ziele Ihrer persönlichen Vermögensbildung und den Erfolg der Gemeinschaft zu schützen und Mechanismen zu installieren, die eine Gefährdung der Gemeinschaft, sei es durch Sondersituationen an den Kapitalmärkten oder durch Handlungen einzelner außerhalb der AUTARK – Gemeinschaft, zu verhindern beziehungsweise erst gar nicht entstehen zu lassen. Dies ist uns nicht vollumfänglich gelungen.“ Natürlich verschweigt Kühn, der zusammen mit seiner Ehefrau Millionen im zweistelligen Bereich zur Seite geschafft hat, dass nicht die „Community“, sondern er als verantwortlicher Vorstand für die Lösungen verantwortlich war und ist.

Doch einem nackten Berufsverbrecher kann niemand in die Tasche greifen. Vor allem dann nicht, wenn er die Hosen mit den prall gefüllten Taschen an sicheren Stellen versteckt hat. Und auch seine Frau ebenso unbekleidet daneben steht. Sie hat die Millionen freilich in Immobilien versteckt.

Die Betrugs-Kanaille Kühn an die armen Autark-Anleger weiter: „Nur mit Ihrem Verständnis und Ihrem Wohlwollen können wir es schaffen im Jahr 2018 – als starke AUTARK Gemeinschaft – wieder in ruhigere Zeiten zu kommen. Der Gesellschaft bleibt nur noch die Bildung eines weiteren Moratoriums um allen Anlegern gleichermaßen gerecht zu werden. Dafür bitten wir um Ihre Unterstützung.“

Klartext: Noch nie war die „starke AUTARK-Gemeinschaft“ so schwach und ausgepumpt. Wenn der Anleger nicht sein Geld verlieren will, muss er, so die versteckte Botschaft, entweder nachschießen oder die Unfähigkeit des Vorstandes stillschweigend in Kauf nehmen.

Der aktuelle Handelsregisterauszug der RAHL Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH

So viel Dreistigkeit und kriminelle Energie verlangt dann auch nach den richtigen Mitteln: „Zu diesem Zweck ist die RAHL Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH von uns beauftragt worden, die Betreuung und Verwaltung von Vermögensgegenständen der Autark Invest AG und die in dem Zusammenhang unternehmerische Beratung durchzuführen. Des Weiteren wird auch die Zusammenführung, die Archivierung und Verwaltung der Nachrangdarlehen beauftragt. Damit sich in Zukunft die Kontaktaufnahme barrierefrei gestaltet, wurde zu allen Fragen ihres Nachrangdarlehens eine Kontaktmailadresse eingerichtet: unter Rahl53@gmx.de. Bitte melden Sie sich ausschließlich über diese Mailadresse bzgl. Ihrer Fragen. Vielen Dank. Ihr AUTARK Management“

Jetzt sind die Autark Anleger im tiefsten Betrugssumpf angekommen. Denn die RAHL Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH wird es schon richten. Da lohnt sich der Blick ins Handelsregister. Am 26.Januar 2018, also vor wenigen Tagen, wurde das Unternehmen um 19:00 Uhr eingetragen. Ein Blick auf den Geschäftszweck lässt nur die Frage zu, ob Vorstand Stefan Kühn und seine Aufsichtsräte Hans-Peter Heickel (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Jürgen Blume und Hans-Günther Michels drogensüchtig, volltrunken oder einfach nur bekloppt sind.

Die RAHL Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH, bis Ende Januar eine Matratzen-Firma (!) ist genau die richtige Lösung für die armen, geprellten Autark-Anleger. Ihr Geschäft ist die „Desinfektion und Aufbereitung von Reha Mitteln aller Art, Dienstleistungen für Reha Mittel, Vermietung und Verleihung von Reha Mitteln, Annahme der Reinigungen für die Desinfektion, Im- und Export von NANO Versiegelungs- und Reinigungsprodukten und Antifoulingprodukten, Vertrieb von Produkten zur vorsorglichen und nachhaltigen Flächendesinfektion, Herstellung und Vertrieb von Produkten für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Hospize, Schlafberatung und Matratzenherstellung und Vertrieb hochwertiger Schlafsysteme, Herstellung und Vertrieb der Produkte der geschützten Marke Somnusnova, Ausrüstung von Matratzenstudios und Schulung der Mitarbeiter, Im- und Export von Reha Mitteln und Nahrungsergänzungsmitteln sowie bei Bedarf von Medizinprodukten, weiter Geschäftsbesorgung, soweit keine gesonderte Genehmigung erforderlich ist, und alle sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen oder gebracht werden können.“

Da sind die Autark-Nachrangdarlehn prächtig aufgehoben. Sie werden solange desinfiziert, bis kein Geld mehr da ist. Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Stefan Kühn und seine Frau Sabine brauchten nur noch eine zündendende Idee, wie sie das Verschwinden der Millionen glaubhaft erklären.

Desinfektion und Aufbereitung von Reha Mitteln aller Art. Darauf muss man erst einmal kommen.

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