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Pleite

Dero Bank insolvent: Bafin sorgt für Notstopp

Die Bilanzsumme lag am Ende nur noch bei 27 Millionen Euro

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Das Bankhaus ist spezialisiert auf die Betreuung mittelständischer Unternehmen, verfügt aber lediglich über eine Bilanzsumme von zuletzt 27 Millionen Euro

Die Münchner Dero Bank ist insolvent, berichtet die Wirtschaftswoche. Nach Informationen des Magazins wurde der Jurist Michael Jaffé vom Amtsgericht München zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Investmentbank bestellt.

Laut einem veröffentlichten Beschluss des Gerichts hatte die Finanzaufsicht Bafin den Insolvenzantrag gestellt. Zuletzt hatten die Finanzaufseher bereits ein Zahlungsverbot gegen die Dero Bank verhängt, da sie die Gefahr einer „drohenden bilanziellen Überschuldung“ sahen.

Bereits vorher hatte es Unruhe bei der Bank gegeben: Kurz vor Weihnachten hatte der Aufsichtsrat des Instituts – ohne jede Mitteilung – zudem einem ihrer zwei Vorstände das Vertrauen entzogen. Weitere Auskünfte seien aus rechtlichen Gründen unmöglich, hatte die Bank auf anfrage des Handelsblatts erklärt.

Das Bankhaus ist spezialisiert auf die Betreuung mittelständischer Unternehmen, verfügt aber lediglich über eine Bilanzsumme von zuletzt 27 Millionen Euro. Die Dero Bank wurde 1997 als „VEM Virtuelles Emissionshaus GmbH“ gegründet Institut und wickelte Börsengänge und Anleiheemissionen für kleinere und mittlere Unternehmen ab.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Jaffé zählt zu den renommierter Sanierungs- und Insolvenzexperten Deutschlands. Er war unter anderem bei den Insolvenzen von Kirch Media und den Stadtwerken Gera im Einsatz.

„Wir verstehen Banking als Dienstleistung: 100% Einsatz, 100% Durchführungskompetenz, keine leeren Aussagen“ - am Ende bliebt nur ein Versprechen. In der Bak sind die Kassen leer

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