Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

DGM

Der „Präsident“ verwischt seine dreckigen Spuren

In der Weihnachtszeit kommt Gier und Geiz besonders schlecht an

Zurück

Der „Präsident“ verwischt seine dreckigen Spuren: Nach der Berichterstattung des :gerlachreport begann bei der Golden Future Organisation das große Aufräumen

Die Golden Future Organisation (GFO) ist nach der Berichterstattung im :gerlachreport ins Visier der Ermittler geraten: Insgesamt ermitteln nach derzeitigen Recherchen mehr als ein halbes Dutzend Staatsanwaltschaften gegen Mario Alberti, sein Führungsteam und die Hintermänner in einem der größten deutschen Gold-Betrügereien. Es geht um Millionen, die von gutgläubigen Anlegern und Investoren eingesammelt wurden. Angeblich für Goldinvestitionen. tatsächlich aber für ein Leben im Luxus für Mario Alberti und seine engsten Gefolgsleute.

Jetzt „vernichtet“ der „Präsident“ Mario Alberti seine Spuren, heißt es in seinem engsten Umfeld. Für die vernichtung von Unterlagen, Dokumentationen und Geschäftsvirgängen hat der „Präsident“ alle Gründe: Die Golden Future Organisation ist die skrupellose, unseriöse Drücker-Kolonne der „Deutschen Gold Manufaktur (DGM)“.

Gutgläubigen Anlegern und Investoren werden hier unter falschen Verzeihen Goldanteile verkauft, die es gar nicht gibt. Die „Deutsche Gold Manufaktur“ steht im Ruf hauptsächlich für sich selbst zu arbeiten. Von 100 Euro Umsatz verschwinden mehr als 70 Euro in den Taschen des Vertriebes und der korrupten Verantwortlichen - angeblich für Investoren und Anleger beschaffte Edelmetallvorkommen gibt es nur zu winzigen Bruchteilen, Testate sind gefälscht.

Ende dieses Jahres soll deshalb das gesamte Vertriebsnetz der Golden Future Organisation in die „My Gold Depot Service GmbH (MDG)“ umgewandelt werden. Aber wie genau dann der neue Betrug funktionieren soll, ist bei den Vertrieblern umstritten.

Insbesondere die Folgen für die Investoren und Anleger, die die wertlosen Papiere gezeichnet haben, ist die Situation unklar. :gerlachreport hatte bereits darüber berichtet und dem Gold-Abzocker Mario Alberti einen umfassenden Fragenkatalog zu seinen dubiosen Handlangern zugeleitet. Die Geschäfte der Drücker sind nach Auffassung der Ermittler „illegal“. In Italien wurde die GFO verboten.

Der „Präsident“ hat die Fragen, auch nach eigenen Vorstrafen, natürlich nicht beantwortet. Er hätte zugeben müssen, dass seine Golden Future Organisation und das gesamte Geschäftsmodell ein gewerbsmässiger Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung sind. Unterlagen und Ausweispapiere der Investoren und Anleger werden für „andere illegale Geschäfte“ aus dem Umfeld der „Deutschen Gold Manufaktur“ benutzt. Das gesamte System steht kurzfristig vor dem Zusammenbruch. Die Fahnder sind den Betrügern auf den Fersen.

„Präsident“ Alberti hatte in seinem direkten Umfeld nach diversen Berichterstattungen des :gerlachreport „Verrat gewittert“. Die detaillierten Kenntnisse, so sein Verdacht, konnten nur direkt von seinem Schreibtisch stammen. Denn der Präsident ohne Reich hat viel zu verbergen.

Jetzt wurde bekannt: In den vergangenen Tagen hat er auf Veranlassung der Hintermänner der „Deutschen Gold Manufaktur“ „systematisch und zielgerichtet Beweismaterial vernichtet“.

Damit nicht genug: Im gesamten Vertriebsnetz der Golden Future Organisation greift das Mißtrauen um sich. Personen werden als mögliche Informanten und Gegner identifiziert und aus den Kommunikationsnetzen von „Facebook“ und „WhatsApp“ gelöscht. Jeder steht unter Generalverdacht.

Auf die nächstliegende Lösung kommt „Präsident“ Mario Alberti aber offensichtlich nicht: Dass es unter den wenigen seines Teams auch noch anständige Mitarbeiter gibt, die seine verbrecherische Vorgehensweise einfach nicht mitmachen wollen. Zumal jetzt auch noch bekannt geworden ist, dass Alberti seine eigenen Vertriebsmitarbeiter bescheißt - ihre Provisionen streicht er gleich mit ein.

In der Weihnachtszeit kommt Gier und Geiz besonders schlecht an.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.