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Kryptowährungen

Dead Coins: Der Friedhof der Kryptowährungen

Alle Betrugssysteme mit Kryptowährungen auf einen Blick: www.deadcoins.com

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Jetzt werden Anleger noch besser gewarnt: Auf der Internetpkattform www.deadcoin.com werden tagesaktuell alle Kryptowährungen aufgeführt, die entweder vom Markt verschwinden oder als Betrugssysteme entlarvt wurden

Es ist eine clevere Idee, die auch den letzten Zweifler überzeugen sollte: Dead Coins. Das ist die aktuelle Internetseite für alle Betrugssysteme und Abzockereien bei Kryptowährungen - gefördert vom :gerlachreport.

Die Luft bei Kryptowährungen ist raus. Mehr als 800 der sogenannten Währungen sind bereits vom Markt verschwunden oder völlig wertlos. Für die Investoren bedeutet das Totalverlust. Bestes Beispiel: OneCoin. Der schaden wird hier allein weltweit auf mehr als 2,5 Milliarden Euro geschätzt (:gerlachreport berichtete).

Die Begeisterung für virtuelle Börsengänge ist allerdings ungebrochen – trotz größter Betrugsgefahren. Das hat viele Ursachen: Die meisten Anleger haben keine Ahnung, fallen auf Lügen und falsche Versprechen herein. Andre wollen einfach zocken und spielen. Mit fatalen Folgen.

Im Zuge des Bitcoin-Hypes sind virtuelle Währungen vor allem im vergangenen Jahr wie Pilze aus dem Boden geschossen. Mittlerweile sind viele von ihnen bereits wieder Geschichte. Mehr als 800 gescheiterte Coins listet das Online-Portal Dead Coins (www.deadcoins.com) auf. Es wird bei seiner Arbeit vom :gerlachreport und den angeschlossenen Medien umfangreich unterstützt.

Als gescheitert gilt eine Kryptowährung für Dead Coin auch dann, wenn sie weniger als einen Cent kostet, das dahinterstehende Projekt wieder aufgegeben oder die zugehörige Handelsplattform von IT-Kriminellen gehackt wurde sowie, wenn die Währung von vornherein nur ein Mittel war, um Investoren dreist und brutal abzuzocken. Das trifft auf immerhin 16 Prozent aller von Dead Coin aufgelisteten „Todesfälle“ zu. Prominentestes Beispiel: OneCoin. Bis heute werden dort immer noch Gelder eingesammelt, obwohl es überhaupt keine Aussicht auf einen erfolgreichen Ausgang des Krypto-Abenteuers gibt.

Immerhin werden auch sieben Prozent Kryptowährrungen entwickelt, die das Ziel haben „gierige Geldgeber zu verschaukeln“. Polizei, Staatsanwaltschaften und private Ermittler schauen bei derartigen Aktionen in den meisten Fällen einfach weg - die schnellste und einfachste Lösung des Problems.

Schlimmer noch: Hinter 80 Prozent aller virtuellen Börsengänge (ICOs) stecken betrügerische Absichten. Nur acht Prozent der Digitalwährungen schaffen es überhaupt, an einer Krypto-Börse gehandelt zu werden, ermittelte das Kryptoteam vom :gerlachreport, das seine Ergebnisse Beratungsunternehmen und Investmentfirmen zur Verfügung stellt.

Die Folge: Regulierer der Finanzmärkte blasen weltweit zum Angriff und haben sowohl Krypto-Börsen als auch sogenannte Krypto-Minen dicht gemacht. Die US-Börsenaufsicht SEC geht seit einigen Monaten sogar gezielt gegen virtuelle Börsengänge vor.

Die bekannteste und einst hochgepriesene Kryptowährung Bitcoin notiert derzeit bei mageren 6.600 US-Dollar und ist damit von ihrem Allzeithoch von Mitte Dezember 2017 gut 70 Prozent entfernt. Dennoch ist die Euphorie bei ICOs ungebrochen. Von Januar bis Mai haben 537 virtuelle Börsengänge insgesamt knapp 13,7 Milliarden Dollar eingesammelt, zeigt eine aktuelle Studie. Das beweist, dass die Dummen nicht aussterbend.

Unterdessen versuchen die Betreiber der Kryptobörsen gut Miene zum bösen Spiel zumachen. Ihr Credo ist ebenso alt und monoton wie schon bei Turbulenzen in traditionellen Märkten: „Es hat immer ein Auf und Ab gegeben, die Märkte werden sich schon wieder erholen.“

Wie gut, dass es Plattformen wie Dead Coin oder :gerlachreport gibt. Da kann hinterher niemand behaupten, nicht frühzeitig gewarnt gewesen zu sein.

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