Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

OneCoin

Das ist das Ende: Dr. Ruja Ignatova verhaftet!

Betrugssystem OneCoin/OneLife gescheitert: Ignatova für 15 Jahre in den Knast?

Zurück

Dr. Ruja Ignatova erwarten in Deutschland bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft

Die OneCoin-Chefin Dr. Ruja Ignatova sitzt in München in Haft. Sie wurde auf dem Flughafen verhaftet. Das bestätigte die Polizei :gerlachreport. Demnach soll der Zugriff bereits vor wenigen Tagen erfolgt sein. Das bulgarische Nachrichtenportal box.bg hatte den Vorgang eher beiläufig gemeldet. :gerlachreport hat in München nachgefragt. Tatsächlich wurde Ignatova, die als „Mutter von OneCoin“ gilt, nach einem Hinweis einer deutschen Großbank festgesetzt und in das Untersuchungsgefängnis München-Stadelheim eingeliefert. Tatvorwurf: Gewerbsmässiger Betrug, Organisiertes Verbrechen, Untreue, Geldwäsche, Unterschlagung und Betreiben illegaler Geldgeschäfte.

:gerlachreport hatte bereits in den vergangenen Wochen über die weltweiten Ermittlungsmaßnahmen gegen das Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife und die Köpfe der kriminellen Organisation berichtet. Diese Meldungen wurden dann in den einschlägigen Foren als „Falschinformationen“, „Lügen“ und „Negativpropaganda“ abqualifiziert. In den unterschiedlichen OneCoin-Foren wurde vor der der Lektüre des :gerlachreport gewarnt.

Aber: Alle Berichte stimmen. Seit dem letzten Auftritt in Macau hatte es eine bislang kaum gekannte koordinierte weltweite Zusammenarbeit gegeben. Das Ziel war die Festsetzung der Verantwortlichen. In den vergangenen Wochen war bereits darüber spekuliert worden, dass Dr. Ruja Ignatova angetaucht sein könnte. Sowohl in Bulgarien wie an ihrem angeblichen Wohnort in Dubai waren Polizeikräfte alarmiert. Es gab eine weltweite Schleierfahndung.

Der Zugriff in München war minutiös geplant und vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der deutschen Großbank (Name ist :gerlachreport bekannt), wurde Dr. Ruja Ignatova nach München gelockt. Angeblich, um hohe Gelder aus dem Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife transferieren zu können. In Deutschland warten hunderte Vermittler immer noch auf ihr Geld. Insgesamt liegt der Schaden allein in Deutschland im hohen dreistelligen Millionenbereich.

OneCoin/OneLife ist am Ende. Mit der Verhaftung Ignatovas steht heute fest, dass alle Anleger und Investoren ihr Geld verloren haben. Mehr noch: Jetzt ist die Jagd auf alle eröffnet, die bei OneCoin Verantwortung getragen haben. Sie dürfte schon in Kürze das selbe Schicksal ereilen, wie Ignatova.

Eine Chance, dass sie aus der Untersuchungshaft entlassen werden könnte, besteht nicht: Auch die Staatsanwaltschaft Augsburg will, dass sie ihre Gefängnisstrafe absitzen soll. Vor dem Augsburger Amtsgericht war sie zu eineinhalb Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt worden. Bei einer Verurteilung in Deutschland erwarten sie bei der Höhe des tatsächlichen Schadens bis zu 15 Jahre Haft.

Den Anlegern und Investoren wird das nicht weiterhelfen.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.