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Dr. Rudolf Döring

Das Betrugsnetzwerk der SWM Liechtenstein

Wertlose Einstweilige Verfügungen sollen Angst machen

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Rudolf Dörng droht mit wertlosen Einstweiligen Verfügungen: Angebliche Falschmeldungen wurden gar nicht behandelt. Ultimative Aufforderungen gibt es ebenso. Erstaunlich: Seinen falschen Doktor-Titel hat er weggelassen. Das wird ihm wohl zu gefährlich

Das Betrugsnetzwerk um den SWM-Verwaltungsrat und falschen Doktor Rudolf Döring ist weitreichender als zunächst gedacht. Das belegen Gerichtsunterlagen aus Köln und Berlin, die jetzt der :gerlachreport zugespielt bekommen hat. In beiden Verfahren geht es um Einstweilige Verfügungen gegen das amerikanische Unternehmen Google Inc.

Das Landgericht Köln hat dabei in dem Verfahren 28 O 58/17 einen tiefen Einblick in das kriminelle Netzwerk des Rudolf Döring gegeben. Tatsächlich geht es nämlich in diesen Verfahren um den :gerlachreport und seine Berichterstattungen. Die tun Rudolf Döring und seinen Ganoven weh. Und weil viele Leser die Berichte über Döring, Michael Turgut und den Goldabzocker SWM AG (Liechtenstein) lesen, findet jeder Google-Nutzer die entsprechenden Suchbegriffe auf Anhieb.

Genau um diese Suchbegriffe, die dann zu den Berichten führen, geht es. Keineswegs um die Berichterstattung. Das Landgericht prüft in Einstweiligen Verfügungsverfahren die tatsächlichen Zusammenhänge und Hintergründe nicht. Auf der Basis von Eidesstattlichen Versicherungen können Antragsteller dann Löschungen beantragen, die besonders schmerzlich oder ärgerlich sind. Inhaltliche Verbote sind jedoch nicht ausgesprochen worden.

Damit ist die Berichterstattung von :gerlachreport und anderen Medien, die das kriminelle Geschäftsgebaren der SWM AG kritisch beleuchten und dokumentieren vollumfänglich bestätigt. Der falsche Doktor Rudolf Döring versendet derzeit die Urteile als „Abschreckung gegen Medien, die das kriminelle Handeln der Firma, die er als Verwaltungsrat leitet durchleuchten“, schreibt ein Informant.

Sowohl das Landgericht Köln, wie auch das Landgericht Berlin (27 O 239/17) liefern dabei handfeste Beweise, wie das kriminelle Netzwerk des Rudolf Döring funktioniert. Nicht nur, dass der Betrüger Michael Turgut, der zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt wurde immer wieder auftaucht, es gibt auch direkte Verbindungen zur dubiosen Löwengruppe und Löwen Capital und der inzwischen insolventen Cosma-Gruppe. Darüber hatte :gerlachreport exklusiv berichtet.

Auch der Drücker und enge Turgut-Freund Claudio Catrini, der heute behauptet, nichts mehr mit ihm zu tun zu haben, ist nach wie vor Teil des Betrugs-Netzwerkes. Und natürlich der deutsche Vertriebschef der SWM AG Udo Bihn.

Die Verfahren wurden von der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Cronemeyer & Grulert geführt. Die Kosten für die Anwälte tragen natürlich die ohnehin gebeutelten SWM-Anleger, den Rudolf Döring nimmt kein eigenes Geld in die Hand.

Die Einstweiligen Verfügungen sind indes nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind: Die Beschlüsse aus Köln und Berlin müssen jetzt durch das Gericht übersetzt und apostilliert werden, bevor sich bei Google Inc. im kalifornischen Mountain View überhaupt jemand um die Angelegenheit kümmert. Das dauert wegen der juristischen Korrespondenz zwischen Deutschland und den USA in der Regel mehr als neun Monate. Legt Google Widerspruch ein und kommt es zu einem Hauptsacheverfahren dürften dann weitere Monate ins Land ziehen.

Bis dahin sollten die Machenschaften von Rudolf Döring und seinem kriminellen Netzwerk endlich ihr Ende gefunden haben - zum Wohle der Anleger.

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