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Corrigo

Warum lügt der Vorstand Ralf Willems?

Die Fakten des :gerlachreport werden nicht dementiert

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Da ist der Corrigo-Chef aber böse: Die Berichterstattung des :gerlachreport sei frei erfunden, schreibt er. Das Problem: Ralf Willems lügt. Belege kann er nämlich nicht liefern - es gibt sie nicht

In einer Mail an seine Vertriebsmitarbeiter hat Corrigo-Vorstand Ralf Willems auf die Bericht des :gerlachreport reagiert. Er bezeichnet die Redaktion des :gerlachreport als „kriminelle Vereinigung“ und behauptet, das Ziel der Berichterstattung sei die „Erpressung von Beratungshonoraren“. Ferner wirft er der Redaktion vor, „unrecherchierte Artikel“ zu veröffentlichen.

Corrigo-Vorstand Ralf Willems scheint keine Ahnung zu haben, was tatsächlich in seinem Unternehmen passiert.

Schlimmer noch: Er lügt.

Warum? Was hat er zu verbergen?

So verhält sich kein Vorstand, der mit Kundengeldern arbeitet. Ralf Willems gehört gefeuert - eine Aufgabe, die jetzt die Aufsichtsgremien zu entscheiden haben, wenn sie die Glaubwürdigkeit des Unternehmens noch retten wollen.

Geht nicht der Chef, sollten die Kunden gehen. Und vor allem: Sämtliche Unterlagen der Corrigo AG müssen umgehend geprüft werden - der :gerlachreport hilft.

Tatsache ist, dass sämtliche Fakten in der Berichterstattung des :gerlachreport fundiert belegt und recherchiert sind. Bis heute hat die Redaktion keine offizielle Stellungnahme von Ralf Willems oder der Corrigo AG erhalten.

Wie soll dann eine vermeintliche „Erpressung von Beratungshonoraren“ erfolgt sein, Herr Willems? Verwechseln Sie die Redaktion?

Bestimmt kann Willems auch dem verunsicherten Vertrieb und den Kunden die entsprechende Korrespondenz und die Belege für seine ungeheuerlichen Behauptungen vorlegen - dafür interessiert sich inzwischen sogar der Staatsanwalt.

Tatsache ist: Ralf Willems streitet die erdrückende Faktenlage auch nicht ab. Er behauptet lediglich, nichts mit Mehmet Göker oder der MEG zu tun zu haben. Das kann er so behaupten, denn Göker arbeitet in Deutschland längst über verschiedene Tarnorganisationen und Unternehmen, die auf andere Namen laufen. Der :gerlachreport hat auch hierüber aktuell berichtet.

Nicht einmal den ermittelnden Staatsanwaltschaften waren diese Zusammenhänge bis heute bekannt.

Der Redaktion schon.

 

Hier das Schreiben von Corrigo-Boss Ralf Willems an seine Vertriebsmitarbeiter vom 25. Juli 2017:

 

Sehr geehrte Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner,

seit wenigen Tagen kursieren dubiose Artikel über die CORRIGO AG im Internet (www.gerlachreport.com). Wir möchten an dieser Stelle zu den genannten Vorwürfen Stellung nehmen.

Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei diesem Portal um eine kriminelle Vereinigung mit dem Ziel der Erpressung von "Beratungshonoraren" handelt. Dieses sollen gezahlt werden, um die ungewünschten Artikel entfernen zu lassen.

Es handelt sich hierbei nicht um Journalismus. Dieser würde stets vorab um eine Stellungnahme bitten, bevor es unrecherchierte Artikel veröffentlicht. Dies ist nicht erfolgt.

Zur Sache:

Die CORRIGO AG steht in keinem geschäftlichen Bezug zu Mehmet Göker und der MEG!

Wir distanzieren uns klar und deutlich von diesen Behauptungen und weisen jegliche Unterstellung einer Geschäftsbeziehung zurück. Die Behauptung, dass „unsere Geschäfte in enger Abstimmung mit Mehmet Göker“ stattfinden, ist frei erfunden und entspricht nicht der Wahrheit.

Ganz im Gegenteil! Wenn Sie unseren Partnererfassungsbogen genau lesen, werden Sie feststellen, dass dort explizit eine Anti-MEG-Erklärung zu finden ist. Wir haben alle Vertriebspartner abgelehnt, die diesen Passus nicht unterzeichnet haben. Des Weiteren haben wir eine vergleichbare Klausel in allen Lead-Abnahmeverträgen, die wir je geschlossen haben.

Wahr ist, dass unser ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Roland Zimmer, damals bei der Bewilligung der Vorschüsse an MEG mitgewirkt hat. In diesen Fall war allerdings nicht nur er, sondern eine vielzahl an AXA-Vertretern involviert. Die AXA befand sich hierbei in guter Gesellschaft mit allen anderen namhaften Krankenversicherern, allen voran Allianz, Hallesche und der Inter. Hinzu kommt die Tatsache, dass Herr Zimmer seit dem 01.07.2017 nicht mehr Mitglied im Aufsichtsrat ist was allerdings in keinerlei Zusammenhang hiermit steht.

Die Unterstellungen in diesem Bericht sind rufschädigend und frei erfunden. Sie entbehrt jedes journalistisches Selbstverständnisses. Rechtschreibung und Interpunktion sind ebenso Schwäche wie saubere journalistische Arbeit. Auf jegliche Bemühungen der Überprüfung der Inhalte – wie es für einen seriösen Journalismus üblich wäre – wird verzichtet. Vor der Veröffentlichung des Berichts wurde die CORRIGO AG um keinerlei Stellungnahme dieser kriminellen Seite gebeten und uns wurde nicht die Möglichkeit gewährt, die genannten Behauptungen von uns zu weisen.

Die CORRIGO AG hat nie mit Mehmet Göker zusammengearbeitet und distanziert sich auch zukünftig von diesen Unterstellungen!

Mit besten Grüßen

im Original gezeichnet
Ralf Willems


CORRIGO AG - Hambucher Straße 1 - 56759 Kaisersesch
www.corrigo.ag

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