Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Dolphin

Charles Smethurst: Verhaftung noch im Gerichtssaal?

Warum er so brutal gegen eine Ex-Haushälterin vorgeht

Zurück

Charles Smethurst und sein Original-Foto: Für Redaktionen freigegeben - deshalb nutzt es ja auch der :gerlachreport

Am 27. März muss Charles Smethurst vor dem Amtsgericht in Hannover erscheinen. Er wird bestimmt nicht kommen. Denn er ist ein Feigling, der das Licht der Öffentlichkeit scheut. Im schlimmsten aller Fälle muss er sogar mit seiner Verhaftung im Gerichtssaal rechnen. Der Dolphin-Boss steht im Verdacht falscher Eidesstattlicher Versicherungen. In den USA wird bereits deswegen gegen ihn wegen Meineid ermittelt.

Das Verfahren vor dem Amtsgericht in Hannover gilt in Wirklichkeit dem :gerlachreport. Denn seit Monaten kämpfen Charles Smethurst und sein Frau Manou Lenz gegen die Redaktion. Es geht um Fotos von dem Paar. Und um Fotos von Charles Smethurst. Da ist jedes Mittel recht, um eine Veröffentlichung zu verhindern: Vom Rufmord bis zum Meineid. Deshalb hat der Verlag gegen den Dolphin-Boss auch Strafanzeige gestellt.

 

Um dieses Foto geht es in dem Verfahren in Hannover: Das hatte die Haushälterin Ulla Gleixner auf ihrer Facebook-Seite geteilt. Smethurst behauptet: Er hat das Copyright für das Foto. Tatsächlich steht es über den internationalen Pressedienst PR Newswire allen Redaktionen zur freien Verfügung.

 

Bei dem Verfahren in Hannover gegen eine ehemalige Haushälterin geht es um ein Foto, das der :gerlachreport veröffentlicht und bearbeitet hat. Mit einer falschen Eidesstattlichen Versicherung hat Smethurst versucht, die Veröffentlichung des Fotos vom Facebook-Account der ehemaligen Haushälterin zu verhindern. Über die Einstweilige Verfügung soll am 23. März verhandelt werden. Smethurst hat wieder ein Problem: Bei dem Foto handelt es sich um ein offizielles Pressefoto der Agentur „PR Newswire“, indem der Dolphin-Boss die „einzigartigen Leistungen“ seiner maroden „Dolphin Trust GmbH“ anpreist. Und weil jeder aus der Medienbranche den Artikel veröffentlichen soll, ist das Foto des lügenden Chefs gleich zur freien redaktionellen Verwendung beigefügt.

Seine ehemalige Haushälterin Ulla Gleixner hat also nur ein bereits veröffentlichtes bearbeitetes Pressefoto auf ihrer Facebook-Seite genutzt - mit Einwilligung des :gerlachreport.

Smethurst, der für sich ein „Copyright“ reklamiert, jedoch den Unterschied zum „Nutzungsrecht“ nicht kennt, hat noch bis zum 23. März Zeit, den Antrag auf Erlaß einer Einstweiligen Verfügung gegen Ulla Gleisner zurückzunehmen. Sonst kann es passieren, dass er noch im Gerichtssaal festgenommen wird. Gründe gibt es genug. In diesem Verfahren sind das Prozessbetrug und falsche Eidesstattliche Versicherung - aber gegen ihn wird ja noch wegen ganz anderer Sachen ermittelt.

Vielleicht wird Ulla Gleixner auch deshalb inzwischen am Telefon bedroht. Sie weiß zuviel.

 

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.