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OneCoin

Bulgarische Mafia hat OneCoin übernommen

Es gibt Gerüchte, die von einem gewaltsamen Ende von Ruja Ignatova wissen wollen

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Der bulgarische Staatspräsident Ruben Radew steht unter Verdacht Teil der mafiösen Strukturen zu sein

Die bulgarische Mafia hat weite Teile der OneCoin-Organisation in Europa übernommen. Das haben Ermittler :gerlachreport bestätigt. Sämtliche Gelder sind demnach verschwunden. Neuer Kopf der Betrugsorganisation OneCoin/Onelife ist der Bruder der seit Monaten verschwundenen Dr. Ruja Ignatova. Konstantin Ignatov werden „enge Wurzeln und Verbindungen zum Organisierten Verbrechen der bulgarischen Mafia“ zugeschrieben, heißt es in Sofia. Der tatsächliche Drahtzieher dürfte jedoch der bulgarische Staatspräsident Ruben Radew sein.

Ein verantwortliche Ermittler zum :gerlachreport: „Wir gehen inzwischen davon aus, dass mit der Übernahme der angeblichen Kryptowährung OneCoin auch sämtliche Konten und Vermögenswerte der Organisation in den Händen der Mafia sind. Die Ernennung von Konstantin Ignatov zum neuen Kopf ist der letzte Versuch nach außen noch so etwas wie Normalität darzustellen. Aber die Felle sind inzwischen alle verteilt.“

Tatsächlich sind damit auch die letzten Chancen verschwunden, dass tausende Anleger und Investoren jemals ihr Geld wiederbekommen werden. Schlimmer noch: Derzeit werden immer noch illegale OneCoin-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Diese haben nach Auskunft der zuständigen Stellen „jedoch nichts mit OneCoin/OneLife zu tun“. Das sind „reine Abzockverstaltungen, bei denen die Organisatoren noch einmal abgreifen wollen“, warnt die Polizei. Und: „Wenn das Geld dann auch weg ist, behaupten diese Krypto-Gangster, dass das Geld an die Organisation geflossen ist.“

:gerlachreport hatte frühzeitig über die engen Verbindungen zwischen OneCoin und dem Organisierten Verbrechen berichtet. Der Bulgare Hristoforos Amanatidis, genannt TAKI, ist dabei einer der führenden Köpfe im OneCoin-Betrugssystem und im internationalen Drogengeschäft. Drogengelder werden über verdeckte Unternehmen, Immobiliengeschäfte oder OneCoin gewaschen.

Der bulgarische Staatspräsident Ruben Radew steht ebenfalls unter Verdacht Teil der mafiösen Strukturen zu sein. Ihm werde enge Beziehungen zu Dr. Ruja Ignatova nachgesagt. Seine Freundin Dr. Ruja Ignatova steht oder stand unter seinem persönlichen Schutz und konnte ihr Vermögen mit seiner Hilfe verschieben. Seit dem Verschwinden von Ruja im September soll Radew die Fäden im Hintergrund ziehen. Es gibt sogar Gerüchte, die von einem gewaltsamen Ende von Ruja Ignatova wissen wollen.

Hristoforos Amanatidis ist übrigens auf Veranlassung bulgarischer Stellen aus der offiziellen Interpol-Fahndungsliste gestrichen und kann sich frei bewegen. Er soll inzwischen auch das Immobilienvermögen von Dr. Ruja Igantova übernommen haben. Die OneCoin Ltd. in Dubai gehört schon seit langer Zeit niemanden anderes als Drogenboss Hristoforos Amanatidis.

Damit schließt sich dann wieder ein OneCoin-Kreis. Auch darüber hatte :gerlachreport frühzeitig berichtet und gewarnt.

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