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BTO

„Nein“ zu Markus Fischer, „Ja“ zu Faschisten

Anwälte arbeiten nicht als Zuhälter für kleine Jungs

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:gerlachreport kann bestätigen, dass die Anwälte nicht als Zuhälter für minderjährige Jungs arbeiten

Mehr als fünf Monate nach der ersten Veröffentlichung im :gerlachreport über die Leipziger Anwaltskanzlei „BTO Braeske Thomas Otto Rechtsanwälte Partnerschaft mbB“ wollen Torsten Otto und Mark Braeske jetzt eine Richtigstellung: Wir arbeiten nicht „im Netzwerk des Kapitalgraumarkt-Paten Markus Fischer“. Nicht dementiert haben sie ihre engen Verbindungen zur und in die rechte Szene.

 

Kapitalgraumarkt-Papstes Markus Fischer: Die Leipziger Anwälte wollen mit ihm nichts zu tun haben.

 

In einer juristisch form- und fehlerhaften „Unterlassung- und Verpflichtungserklärung“ haben die beiden Leipziger Rechtsanwälte Torsten Otto und Mark Braeske „gerlachreport.com“ aufgefordert, nicht mehr zu behaupten, dass die strammen Rechten „im Netzwerk des Kapitalgraumarkt-Paten Markus Fischer arbeiten“. Ferner sollte sich :gerlachreport verpflichten, nicht mehr über die Kanzlei und die Rechtsanwälte zu schreiben, dass „die Vermittlung minderjähriger Jungs an zahlungswillige Mandanten…in der Körnerstrasse ein wichtiger und ertragreicher Geschäftszweig (ist). Und schließlich: „dass es Verbindungen zu internationalen Waffenhändlern gibt“. Das hatte :gerlachreport auch nie behauptet. Tatsache ist aber, dass die Kanzleiadresse Körnerstrasse 68 in Leipzig für manch krummes Geschäft genutzt wird.

:gerlachreport hatte auch geschrieben: „Auch nach dem Ausscheiden des Kollegen Arndt Hohnstädter gilt die Kanzlei als Vertretungsmaschine rechtsradikaler Gesinnung“. Genau das haben Torsten Otto und Mark Braeske nicht bemängelt. Trotz rechtsradikaler Mandate aller Schattierungen scheint es der Kanzlei nicht gut zu gehen.

Für das Schreiben an gerlachreport.com haben sie einen „Gegenstandswert“ von 50.000 Euro veranschlagt. Anwaltskosten: 1.531,90. Schon wegen der Form- und Fehlerhaftigkeit, aber auch wegen der Unwahrheit der aufgestellten Anwaltsbehauptungen sehen Verlag und Redaktion von einem Rechnungsausgleich ab.

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