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Anleger

Börse: Facebook verliert 20 Prozent seines Wertes

Die Folgen des Datenskandals: Facebook ändert jetzt seine Strategien

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Die Zahl der neuen Fans für das blaue Imperium stieg nur auf 2,23 Milliarden

Facebook enttäuscht die Wall Street – Aktie stürzt nachbörslich um 20 Prozent ab: Erstmals seit dem Datenskandal um die britische Analysefirma Cambridge Analytica strömen Facebook weniger neue Mitglieder hinzu als erwartet. :gerlachreport nennt die wichtigsten Fakten.

· Facebook enttäuscht die Wall Street. Die Zahl der neuen Fans für das blaue Imperium stieg nur auf 2,23 Milliarden. Analysten hatten einer Analyse von Thomson Reuters zufolge auf eine Summe von 2,25 Milliarden spekuliert.

· Auch der Umsatz lag unter den Erwartungen. Er stieg um 41,9 Prozent auf 13,23 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 5,11 Milliarden Dollar oder 1,74 Dollar pro Aktie. Zuvor waren Analysten von einem Umsatz in Höhe von 13,36 Milliarden Dollar und 1,72 Dollar pro Aktie ausgegangen.

· Im vergleichbaren Vorjahresquartal lag der Umsatz noch bei 9,32 Milliarden Dollar und 1,32 Dollar pro Aktie.

Bislang schien Facebook den Folgen des PR-Desasters rund um Cambridge Analytica zu trotzen. Seit dem vergangenen Quartalsbericht im April legte die Aktie um 27 Prozent zu und stieg kurz vor Bekanntgabe der Quartalszahlen auf einen neuen Rekordwert von 218,51 Dollar.

Nach den enttäuschenden Zahlen stürzt nachbörslich die Aktie um 20 Prozent ab.

Facebook muss jetzt zeigen, dass es die Beliebtheit bei den Nutzern und die digitalen Werbeumsätze weiter steigern kann und die Folgen des Skandals reparieren kann. Nach wie vor verdient es in den USA am meisten Geld. Doch hier melden sich weniger Nutzer an, anders als etwa in den asiatisch-pazifischen Ländern.

Um mehr Gewinn pro Nutzer zu erzielen, ändert Facebook schon jetzt z.B. seine Strategien für mehr Umsatz und Gewinn bei Videos und präsentiert sie künftig in einem eigenen Watch-Tab, wo sie den Nachrichtenfluss des Newsfeed weniger stark unterbrechen.

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