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Anleger

BlackRock steigert weiter zweistellige Rendite

BlackRock kann den gesamten Kryptomarkt weltweit nachhaltig manipulieren

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Der Nettogewinn kletterte gar um 26 Prozent auf mehr als eine Milliarde Dollar. Die um Sondereffekte bereinigte operative Marge verbesserte sich von 43,9 auf 45,2 Prozent

Der weltgrößte Asset Manager spürt den Gegenwind an den Märkten. Anleger schaufeln nicht mehr ganz so viel Geld in die Blackrock-Fonds. Trotz des schwächeren Wachstums steigert der Branchenprimus aber Umsatz und Gewinn. :gerlachreport erfuhr in New York: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden.“ Der Asset Manager Blackrock hat im zweiten Quartal trotz eines abflauenden Mittelaufkommens Umsatz und Gewinn weiter gesteigert. Das teilte das Unternehmen jetzt in New York mit. Das weltgrößte Investmenthaus sammelte im zweiten Quartal unter dem Strich rund 20 Milliarden Dollar bei den Anlegern ein. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch mehr als 100 Milliarden Dollar gewesen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres lag die Summe noch bei fast 57 Milliarden Dollar.

Trotzdem steigerte der Fondsanbieter und Vermögensverwalter in den drei Monaten per Ende Juni den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn kletterte gar um 26 Prozent auf mehr als eine Milliarde Dollar. Die um Sondereffekte bereinigte operative Marge verbesserte sich von 43,9 auf 45,2 Prozent.

Die nachlassende Nachfrage bekam der Fondsriese in nahezu allen Bereichen zu spüren. Sogar im lange Zeit boomenden Segment für börsengehandelte Indexfonds (ETFs) nahmen die Mittelzuflüsse ab. Hatte die Tochter iShares zu Jahresbeginn noch 34,6 Milliarden Dollar abgesetzt, waren es im zweiten Quartal noch 14 Milliarden.

Bei aktiven Retailfonds ging das Aufkommen sogar von 16,7 auf 5,5 Milliarden Dollar zurück. Echte Abflüsse musste das Haus indes bei Indexfonds für institutionelle Investoren hinnehmen. Diese zogen unter dem Strich 13,5 Milliarden Dollar aus den passiven Portfolios ab.

„Das Wachstum in der gesamten Branche flaute wegen der Verunsicherung der Investoren durch das Börsenumfeld ab“, sagte Blackrock-Chef Larry Fink. „Wir mit unseren Kunden weiterhin stabile Beziehungen“, kommentierte Fink das Ergebnis.

Die Gesellschaft verwaltete per Ende Juni weltweit ein Vermögen von 6,2 Billionen Dollar.

Weder bestätigen noch dementieren wollte das Investmenthaus einen Medienbericht, wonach sich ein Team bei BlackRock um Kryptowährungen kümmert. Insbesondere nach dem Boom und der derzeitigen Flaute wird mit einer erheblichen Marktbereinigung gerechnet. Die rechte Zeit für die Profis. Das Team soll eruieren, ob Blackrock in Bitcoin & Co. investieren soll oder nicht. Fink hatte erst kürzlich diese Währungen noch als „bloße Spekulation“ abgetan. Faktum ist: BlackRock kann mit seiner Kapitalstärke den gesamten Kryptomarkt nachhaltig erschüttern - und entsprechend manipulieren.

Eine Sprecherin ließ sich nur zu der Stellungnahme verleiten, dass Blackrock schon „seit geraumer Zeit“ die diesen Währungen zugrundeliegende Blockchain-Technologie prüfe. An den Handelsplätzen entfachte die Meldung schier überschwängliche Freude: Der Bitcoin-Kurs kletterte um mehr als drei Prozent.

Derzeit wird jede positive Meldung dringend benötigt.

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