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Kryptowährungen

Bitcoin, Ether & Co. weiter im freien Fall

Bitcoin hat seit Dezember mehr als 65 Prozent seines Wertes verloren

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5. April 2018, 13.30 Uhr MEZ: gerlachreport hatte frühzeitig vor einem drohenden Preisverfall gewarnt. Bitcoin hat seit Dezember mehr als 65 Prozent seines Wertes verloren

Die Krypto-Märkte sind im freien Fall: Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Ether rutschen weiter ab. Schuld ist unter anderem die Angst vor einem Handelskrieg. Der Bitcoin verlor am Mittwoch rund acht Prozent. Derzeit pendelt er um die Marke von 6.800 US-Dollar - in den vergangenen sieben tagen ein Preisverfall von mehr als 13 Prozent. Damit liegt Bitcoin unter der magischen Grenze von 7.000 Dollar. Ein weiterer Preisverfall ist jetzt wahrscheinlich.

Ether, hinter Bitcoin die zweitgrößte virtuelle Währung, verlor gut sieben Prozent und ist derzeit nur noch 380 Dollar wert - ein Kursverlust von 20 Prozent in einer Woche. Ripple, die Nummer drei, verlor weiter und kostet knapp 49 Cents - mehr als 17 Prozent Preisverfall in einer Woche.

Die Krypto-Märkte suchen weiter nach dem Boden. Klartext: Nach den Höhenflügen der vergangenen Monate muss jetzt der Wert „grundsätzlich neu definiert werden“, heißt es bei Analytikern, die sich auf Kryptowährungen spezialisiert haben.

Anfang des Jahres hatten die Enthusiasten noch zu beruhigen versucht. Im Januar und Februar seien die virtuellen Währungen traditionell schwach, hieß es da. Asiatische Investoren würden rund um das Neujahrsfest tendenziell eher verkaufen, um Geld für Reisen und Geschenke zu haben. Und: Nach der großen Rallye Ende 2017 sei eine Korrektur durchaus angebracht.

Doch mittlerweile ist es April und eine Korrektur folgt der nächsten. Und zwar nach unten: Der Bitcoin hat seit seinem Allzeithoch von 20.000 Dollar Mitte Dezember 65 Prozent verloren. Ether stieg im Januar auf 1400 Dollar und brach seitdem um 73 Prozent ein. Ripple ist nur noch 15 Prozent vom Allzeithoch Anfang Januar wert, als die Währung die Marke von 3,32 Dollar erreichte.

Die Sorge um einen Handelskrieg hat Investoren generell dazu veranlasst, riskantere Anlagemöglichkeiten wie Kryptowährungen zu verlassen und sich wieder stärker mit weniger volatilen Assets anzufreunden. Zudem müssen viele Krypto-Investoren in den USA bis Mitte April Steuern auf ihre Investments zahlen, was die Verkäufe zusätzlich anheizen wird.

Dazu kommt: Die ambitionierten Pläne vieler Krypto-Hedgefonds sind derzeit erst einmal auf Eis gelegt. Eigentlich hätten institutionelle Investoren längst im großen Stil in den Markt einsteigen sollen. Doch angesichts des großen Abwärtstrends fließen kaum noch neue Gelder in den Markt.

Das regulatorische Umfeld bleibt unsicher. Wann kommt der Enthusiasmus gegenüber Bitcoin und Co. zurück? Das vermag derzeit niemand mehr so recht abzuschätzen.

Die Handelsplattform Coinbase jedoch arbeitet weiter an der Krypto-Zukunft. Sie stellte eine frühere Top-Managerin der New York Stock Exchange (NYSE) ein: Christine Sandler war für den globalen Aktienhandel bei der NYSE verantwortlich und wechselte dann in ähnlicher Funktion zur Investmentbank Barclays. Nun soll sie dafür sorgen, neue institutionelle Investoren für Coinbase zu begeistern.

Die Krypto-Börse hat ein spezielles Angebot, das sich an professionelle Wall-Street-Händler richtet. Sandler soll dies nun dringend ausbauen. Steigende Märkte würden dabei sicherlich helfen.

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