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Stephan Welk

Betrug an Boris Becker wurde im Berliner Puff gefeiert

Der „Diplomat“ Stephan Welk ist eine fleischgewordene Mogelpackung

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Im Bordell Artemis in Berlin ist der „Diplomat“ ein ferngesehener Gast. Da nehmen die Damen gerne mal Platz auf seinem Schoß, um festzustellen, dass der Diplomat vielleicht nur eine Mogelpackung ist

Der Herr „Doktor“, „Professor“, „Diplomat“, „Hochstapler“, „Betrüger“, „Geldwäscher“, „Abzocker“ Stephan Welk lässt es sich gut gehen: Zusammen mit seinen Freunden Michael Thomale (Bonofa/Nexus) und Moritz Hunzinger (CashCloud) werden richtige Geschäftserfolge in Berlin im Bordell „Artemis“ gefeiert. So war es auch, nachdem die fleischgewordene Mogelpackung Stephan Welk bei Boris Becker 500.000 Euro für einen gefälschten Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik kassiert hat (:gerlachreport berichtete). Welk hat ein Netzwerk zu korrupten Staaten aufgebaut, die ihn für harte Euros oder Dollar mit den wertvollen Diplomatenpässen, falschen Titeln und Orden ausstatten.

Das Bordell „Artemis“ ist dabei nach Informationen aus dem direkten Umfeld des Hochstaplers der Treffpunkt für die kriminellen Aktivitäten: Erst das Vergnügen, dann die Arbeit. Und dann wieder das Vergnügen - wen man nicht zu müde ist. Bezahlt wird cash. Diskretion ist garantiert.

In dem Puff arbeiten täglich bis zu 120 Frauen. Sie handeln den Service und Preis mit ihren „Gästen“ selbst aus. Besucher zahlen für Eintritt, Handtücher, Bademantel und die Benutzung der Einrichtung 80 Euro. Welk hat, wie seine Freunde Hunzinger und Thomale, 800 Euro vorab bezahlt und bekommt zwei Eintritte frei. Im Bordell kennt man die drei Herren gut: „Sie sind gern gesehene Gäste“, erfuhr :gerlachreport. Geld spielt bei den Besuchen und der Auswahl der Nutten keine Rolle.

Hier im „Artemis“ ist man abgeschieden und diskret - da lassen sich dann die Schweinereien und Abzockereien gut besprechen. Denn das kriminelle Netzwerk der drei Herren Welk, Thomale und Hunzinger erfüllt nach Einschätzung von Ermittlern, mit denen :gerlachreport die Hinweise und Beweise besprochen hat, „alle Kriterien einer kriminellen Vereinigung“.

So dürfte auch der Betrug an Boris Becker hier geplant worden sein: Stephan Welk kassierte 500.000 Euro in bar, um einen inzwischen als „Fälschung“ bezeichneten Diplomatenpass an Deutschlands Tennis-Idol zu verkaufen. Ein Geschäft, das Welk bereits in der Vergangenheit erfolgreich betrieben hat: Ganoven, Betrüger, Schwerstkriminelle und eben auch Pleitiers wie Boris Becker bekommen entweder eine falsche Identität oder Diplomatenpässe - für Bares. Denn Puff-Besuche sind teuer und der verurteilte Betrüger Stephan Welk lebt auf großem Fuß in Dresden.

Boris Becker soll in England auf einem Schuldenberg von rund 60 Millionen Euro sitzen. Da waren die 500.000 Euro für den Diplomatenpass geradezu ein Schnäppchen. Mit dem Diplomatenpass wollte Boris Becker diplomatische Immunität in Anspruch nehmen. Seine Schulden wären damit hinfällig geworden.

Und auch diese Fußnote ist nicht uninteressant: Tennis-Ikone Boris becker wird von einem professionellen PR-Berater betreut, der seit Jahrzehnten wichtige und unwichtige Personen berät und dafür Sorge trägt, dass in der Öffentlichkeit das richtige Bild entsteht. Sein Name: Prof. Moritz Hunzinger.

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