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Infinus

Betrüger legen Revision gegen Haftstrafen ein

Die Richter: Biehl & Co. betrieben ein „Schneeballsystem“ ˜ Anleger bewusst getäuscht

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Fortsetzung folgt: Der Verurteilungen des Dresdner Landgerichts landen jetzt beim Bundesgerichtshof: Die Verurteilten wollen alle Revision einlegen. Zwei Anträge liegen bereits vor

Mit der Urteilsverkündung ist der Infinus-Prozess nicht abgeschlossen: Alle Angeklagten wollen gegen die hohen Haftstrafen Revision einlegen, zwei Anträge liegen bereits vor. Das erfuhr :gerlachreport aus zuverlässiger Quelle. Bis zum kommenden Montag haben die Anwälte noch Zeit, die Revisionen bei Gericht vorzulegen. Zwei der sechs Angeklagten haben das schon getan. Damit wird das Urteil des Dresdner Landgerichts den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigen. Die Verteidiger von zwei der insgesamt sechs Angeklagten haben bereits Revision eingelegt, wie ein Sprecher des Landgerichts :gerlachreport bestätigte.

Dabei handelt es sich um den ehemaligen Vertriebschef und den früheren Rechtsberater des Unternehmens. Diese waren zu Freiheitsstrafen von sechs Jahren und zehn Monaten beziehungsweise fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt worden.

Jedoch sollen noch in dieser Woche alle Revisionsanträge der Infinus-Manager Andreas Kison, Jens Pardeike, Siegfried Bullin, Rudolf Ott und Jörg Biehl vorliegen. Etwa 30 Millionen Euro soll alleine Biehl, bei Banken in den karibischen Steueroasen, im Fürstentum Liechtenstein, sowie in Riga, sicher auf den Konten von Briefkastenfirmen deponiert haben. Das Geld ist bis heute verschwunden.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hatte den Gründer des ehemaligen Dresdner Finanzdienstleisters und Ex-Infinus-Chef Jörg Biehl und seine vier ehemaligen Manager am Montag des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs und Kapitalanlagebetrugs schuldig gesprochen, einen weiteren Angeklagten wegen Beihilfe.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Männer ein „Schneeballsystem“ betrieben und Anleger bewusst täuschten und verhängten Haftstrafen bis zu acht Jahren. Die Verteidigung hatte Freisprüche gefordert.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hatte den Gründer des ehemaligen Finanzdienstleisters und Ex-Infinus-Chef Jörg Biehl und seine vier ehemaligen Manager des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs und Kapitalanlagebetrugs schuldig gesprochen

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