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DGM

Beim Drückertreffen wird Beschiss gelernt

„Das läuft im Wesentlichen so wie bei Vplus : Abzocken, Kassieren, Abhauen“

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Der Präsident grüßt aus Los Aneles: Mit einer Videoansprache versucht GFO-Boss Mari Alberti seine Drücker in die Spur zu bringen. Sein Problem: Alle Lüge

Am 13. Januar findet im Wiesbadener Penta-Hotel das Treffen der betrügerischen Drücker der Deutschen Gold Manufaktur statt. Veranstalter ist die Golden Future Organisation von „Präsident“ Mario Alberti und Frank Moser, der intern nur „Schwuchtel“ genannt wird. In einem Video aus Los Angeles hat der betrügerische „Präsident“ Alberti die Devise für 2018 ausgegeben: Die Zahl der Drücker soll verdreifacht werden. Heimliche Beobachter werden auch die Spezialisten des Bundeskriminalamtes (BKA) sein, die es bei diesem Einsatz in Wiesbaden nicht weit haben werden. Denn das Vertriebsnetz der GFO gilt bundesweit als „Hochburg des Betruges“. Das BKA hat für die Landeskriminalämter, bei denen die Anzeigen geprellter Anleger und Investoren in die Dutzende geht, die zentrale Ermittlung für Wiesbaden übernommen. das erfuhr :gerlachreport aus gut unterrichteten Kreisen.

Ein ehemaliger Mitarbeiter zum :gerlachreport: „Das physische Gold hat bis jetzt noch nicht mal ein Mitarbeiter gesehen. Das läuft im Wesentlichen so wie bei Vplus : Abzocken, Kassieren, Abhauen.“ Genau das ist auch das Schulungskonzept bei der GFO: Wer gleich drei Verträge mitbringt, muss für die Wiesbadener Veranstaltung nichts bezahlen. In Wiesbaden sollen jetzt alte und neue Mitarbeiter auf Linie gebracht werden. Das Ziel: Hilfs- und ahnungslose Anleger von den windigen Geschäften der Deutschen Gold Manufaktur (DGM) zu überzeugen.

Mario Alberti ist Deutschlands gefährlichster Gold-Drücker. Zusammen mit seinem „Hilfssheriff“ Frank Moser verscherbelt er mit seiner „GFO“ die wertlosen Gold-Anlagen an gutgläubige Investoren. Die Zahl der tatsächlich abgezockten Anleger geht inzwischen in die Tausende.

Immer mehr Mitarbeiter und Kollegen gehen auf Distanz, sagen: „Alberti ist ein mieser Betrüger“. In vertraulichen Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen, heißt es: „Schulungen, sogar Mittag- und Abendessen müssen die neuen Mitarbeiter immer selber bezahlen. Das ganze Getue um die Mitgliedschaft in der GFO und wie wundervoll die Zusammenarbeit klappt ist eine Riesenlüge. Alberti und Moser sind Schleimbeutel, die sich auf Kosten der Mitarbeiter ungerechtfertigt die Taschen füllen.“

Und: „Die Berichterstattungen vom Gerlachreport stimmen. Die Fakten sind korrekt. Jeder Mitarbeiter soll erst einmal selbst einen vertrag abschließen, damit er an die Honigtöpfe kommt. Dabei weiß auch jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, dass die Anlagen der DGM absolut wertlos sind. Das Gold gibt es nicht.“

Mehr noch: „Der Präsident Alberti kommt aus dem Saarland, hatte da wohl eine HMI-Vertretung. Er hat nach laut eigener Aussage das Produkt „Deutsche Gold Manufaktur“ erfunden. Frank Moser hat es dann den Verbrechern Jens Hestermann und Markus Fischer vorgeschlagen, zumal Moser jahrelang die wertlosen Vplus -Fonds verkauft hat.“

Frank Moser, so der Vorwurf, „hat aktuell, um die Seriosität zu wahren, ein Versicherungsbüro in Erding eröffnet. Ich wundere mich, ob der Versicherer eigentlich weiß, welches faule Ei er sich da ins Nest gelegt hat.“

Frank Moser macht auf seriös: Er hat tatsächlich mit Versicherungen nichts am Hut. Sein Interesse liegt in der Abzockerei von Anlegern, die er über die Versicherungsadressen ködert

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