Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Autark

Sind die besoffen oder einfach nur dämlich?

Alles Lüge: Autark „verarscht“ Investoren und Anleger

Zurück

Die Werbung von Autark: Das Foto soll Qualität, Stärke und Umsatz generieren. Tatsächlich ist das Unternehmen pleite, Autark ist am Ende

Es ist schon ein besonderes Schurkenstück, das die Autark Group AG jetzt abzieht: Nachdem :gerlachreport bereits über Kursmanipulationen berichtete, geht der Betrug einfach weiter: Noch dreister, noch doller. Und die Frage lautet: Sind die besoffen oder einfach nur dämlich? Das Ende von Autark. Denn wer keine Geschäfte hat und welche erfinden muss, steht am Abgrund. Da fehlt aber auch jeglicher unternehmerischer Verstand und das Verantwortungsbewusstsein der Verantwortlichen  - aber das hatten sie ja in der Vergangenheit auch nicht, als sie Millionen bei den Anlegern abgehockt haben.

Das Layout der Autark-Seite ist fast identisch mit dem Aussehen der Seite der Fotoagentur, die das angebliche Autark-Bauvorhaben als Archivfoto anbietet.

 

Investoren und Anleger werden mit der falschen Nachricht geködert: „AUTARK gewinnt Vermarktungsauftrag über 200 Eigentumswohnungen“. Dazu gibt es ein Foto von einer Neubauanlage. Alle Achtung möchte man sagen. Alles Fälschung, wenn man prüft: Die Bauanlage stammt aus einem Fotokatalog der Agentur Fotolia und hat nichts mit der Autark AG zu tun.

Warum also ein solches Foto? Die Antwort: Weil es einen solchen Auftrag gar nicht gibt. Mit guten Nachrichten wie diesen sollen Investoren und Anleger angelockt und verführt werden. Tatsächlich ist die Autark Group AG ein unternehmen ohne jeglichen Geschäftsbereich und ohne Umsätze. Das Unternehmen wird jedoch an der Börse notiert. Das Geschäft von Autark: Die Kurse manipulieren.

Dumme Investoren und Anleger sollen das Ramschpapier kaufen und den verantwortlichen Vorstand Stefan Kühn vor dem Knast bewahren - denn nur wenn es Kühn gelingt, die hinterzogenen und veruntreuten Millionen der Autark-Anleger wieder zu beschaffen, muss er nicht ins Gefängnis. deshalb wurde die Autark Group AG an die Börse gebracht. Ein Papier ohne Wert.

 

Das sind die Archivbilder von Fotolia. Wahrscheinlich werden bald noch weitere gelogene Bauprojekte der Autark aus dem Katalog auftauchen.

 

Mit den vermeintlich guten Nachrichten soll positive Stimmung gemacht werden. Und so liest sich dann auch der Werbetext ohne jeglichen Inhalt: „Mit dem Auftrag über die Vermarktung von 200 Eigentumswohnungen stärkt die AUTARK Ihr Sachwertportfolio. Aus den Erträgen sollen neue Bestandsobjekte in die Gesellschaft geholt werden. Dadurch steigt der Wert der Unternehmung, ergänzt durch einen Anteil Fremtfinanzierung geht die Autark davon aus insgesamt einen 2 stelligen Millionenbetrag investieren zu können. Um mit der Vermarktung beginnen zu können bedarf es noch der vertraglichen Abstimmung und Unterzeichnung“.

Also kein Vertrag, keine Unterzeichnung. Alles Lüge. Wahrscheinlich haben Stefan Kühn & Co. den Text auch einfach irgendwo geklaut.

 

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.