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Autark

Schnappen Sie sich jetzt Ingo Hofbauer!

Das ist ein Fall für die Vermittler-Haftung

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Autark-Vertriebsleiter Ingo Hofbauer lässt es sich gut gehen: Das kann er auch - mit den Millionen der Autark-Anleger, für die er Provisionen kassiert hat. Hofbauer ist jetzt reif für die Vermittler-Haftung und den Staatsanwalt

Jetzt geht es auch den Autark-Vermittlern and den Kragen. Gegen den Autark-Vertriebsleiter Ingo Hofbauer wurde jetzt Strafanzeige wegen Bandenbetrug gestellt. Hofbauer ist auch Inhaber der „IH Financial Services“ in seinem bayerischen Wohnort Königsdorf. Gegen den gelernten Sparkassenfachwirt (Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, HypoVereinsbank - UniCredit, Kreditanstalt-Bankverein AG, Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg, Advance Bank AG und vPE) wurde auch Strafanzeige wegen „gewerbsmässigen Betrugs“ gestellt.

Ingo Hofbauer ist einer der führenden Köpfe des Betrugsnetzwerkes Autark um den wegen Anlagebetrugs mehrfach verurteilten Stefan Koschate, alias Kühn. Gegenüber einem Anleger hat Hofbauer noch am 29. August 2017 bestätigt, dass Autark „mehr als 35 Millionen Euro eingenommen hat“. Er selbst würde nicht mehr für die Autark arbeiten - auf seiner aktuellen Facebook-Seite steht jedoch: „Vertriebsleiter Bei Autark Vertrieb- und Beteiligung GmbH“.

Hofbauer bestätigte zudem, dass „sämtliche Anlagen sicher sind und jeder Investor sein Geld gut angelegt hat“. Und: „Ich habe mich persönlich davon überzeugt, dass die Gelder in guten Investitionen stecken“. Woher er diese Weisheiten nimmt: „Ich habe die Notarunterlagen geprüft und die Bücher einsehen können. Bei der Autark ist alles in Ordnung.“ Das ist gelogen.

Aktuelle Probleme seien auch „nur entstanden, weil ehemalige Autark-Mitarbeiter für negative Berichte in der Presse gesorgt haben, die alle falsch sind. Was ‚Finanzwelt“ berichtet hat, ist alles Blödsinn“. Die Frage, warum es dann mehr als 150 Arreste von Anlegern gegen die Autark-Gruppe gibt, wollte Hofbauer nicht beantworten.

„Ein weiteres Problem“, so Hofbauer weiter, „ist das Scheitern der Umwandlung der Nachrangdarlehn. Das hat nicht geklappt, da hat die Bank dann nicht mehr mitgemacht.“

Ingo Hofbauer wäre aber ein schlechter Verkäufer, würde er nicht noch den schnellen Euro wittern: „Sie brauchen keine Angst zu haben“, sagte Hofbauer dem Anleger, „ich mache aus Ihrem Geld eine perfekte Investition“. Bei Autark? „Ja sicher!“ Das Telefonat zwischen dem Anleger und Hofbauer liegt der Redaktion des :gerlachreport vor.

„Gibt es denn wirklich kein Risiko?“, fragte der Anleger weiter. „Nein, natürlich nicht.“

Bei so viel Unverschämtheit und Dreistigkeit beim Autark-Betrug sollten sich die Anleger jetzt auch beim Vermittler Hofbauer schadlos halten und ihn in die Vermittlerhaftung nehmen. Tatsache ist: Die Investitionen der Autark-Gruppe sind nahezu alle den Bach runter gegangen. Die Chancen jemals Geld zu verdienen sind ohnehin bei der Inkompetenz des kriminellen Stefan Koschate, alias Kühn, verschwindend klein.

Aber er bastelt ja schon an neuen Betrugssystemen. Bis dahin werden die Bücher frisiert und getätigte Investitionen schön geschrieben.

Alles das weiß natürlich auch Ingo Hofbauer.

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