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Autark

Autark-Millionen liegen bei Anwalt Jens Walther

Leipziger Winkeladvokat zockt mit Stefan Kühn weiter Autark-Anleger ab

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Rechtsanwalt Jens Walter: Offiziell vertritt er weder den Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Koschate, noch seine Unternehmen. Inoffiziell ist er an jeder Betrugs-Schweinerei beteiligt

Der Wahlspruch des Leipziger Rechtsanwalts Jens Walther lautet „in legibus salus civitas“. Auf deutsch: „In den Gesetzen liegt das Wohl der Bürger“. Dieser Spruch kann jetzt auch abgewandelt werden: In seinen Taschen liegt das Geld der Autark-Anleger. Der Leipziger Winkeladvokat ist die rechte und linke Hand des Berufsverbrechers Stefan Kühn alias Stefan Koschate.

Seit Monaten wickelt Winkeladvokat Walther für Kühn/Koschate die illegalen Geldgeschäfte ab. Mit Hilfe seiner Anwalt-Anderkonten werden so Hunderttausende täglich hin- und hergeschoben. Das ist nicht nur illegal, das wird dem Winkeladvokaten offenbar jetzt auch seine Anwaltszulassung kosten. Die zuständige Anwaltskammer hat ein entsprechendes Verfahren nach Hinweisen und Vorlage der entsprechenden Dokumente des :gerlachreport eingeleitet.

:gerlachreport erfuhr zudem: Gegen Jens Walther und seine „Genius Rechtsanwälte International Lawyer Network“ in Leipzig (Hohe Strasse 9-13), Sankt Petersburg (Russland), Legnica (Polen) und in der Dudenstrasse 10 in Berlin laufen zahlreiche strafrechtliche Verfahren wegen der illegalen Geschäfte rund um die Autark-Gruppe. Und seiner Nähe zu dem Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Koschate.

Jens Walther, der sich auch um das Scheidungsverfahren der Eheleute Kühn kümmert, steckt so tief im Autark-Schlamassel, dass ihm inzwischen sogar die Banken seine Konten dicht gemacht haben - wegen illegaler Geldgeschäfte und Geldwäsche.

Hintergrund sind mehrere hundert Arrestverfahren gegen seinen Mandanten Stefan Kühn und seine Unternehmen, die abgezockte Autark-Anleger angestrengt haben. Damit sind alle Konten des Berufsverbrechers Stefan Kühn dicht. Und der brauchte schnell Lösungen, um die Geldflüsse abzusichern. Jens Walther bot sich mit seinen Anwalt-Anderkonten an. Gegen entsprechende Honorarzahlungen für angebliche Anwaltsmandate.

Zwischen 8.000 und 12.000 Euro kassiert Winkeladvokat Walther monatlich für diese illegalen Geldgeschäfte und Transaktionen: Zahlungen werden über Anwalt-Anderkonten als „Treuhandzahlungen“ getarnt oder Jens Walther lässt sich die Rechnungen gleich auf seinen Namen ausstellen. Berufsverbrecher Stefan Kühn verweist denn auch immer auf seinen treuen Anwalts-Vasallen, wenn Zahlungen anstehen: „Ich habe Walther das Geld gegeben.“

Damit aber nicht genug: Nachdem die Zahl der „gelben Briefe“ mit den fragwürdigen Autark-Arresten in Leipzig eintrudelten, beschied Jens Walther der staunenden Umwelt: „Ich arbeite seit Mitte Dezember nicht mehr für Stefan Kühn und die Autark-Gruppe. Ich habe alle Mandate abgegeben.“

Eine Lüge: Aus umfangreichen Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen, ergibt sich, dass der Winkeladvokat jeden Tag für Stefan Kühn und seine windigen Geschäfte tätig ist.

Aktuell geht es um Zahlungen in Höhe von mehr als drei Millionen Euro aus dem Verkauf des Unternehmens GBE Brokers. Und um 16,5 Millionen Euro aus dem kriminellen Umfeld der Ganoven Gerhard Schaller und Markus Fürst (Sensus/Derivest). Bei diesen Geldern geht es um einen Teil der Anlegergelder der Autark-Investoren, die seit Mitte Mai fällig sind und jetzt zur Seite geschafft werden.

Zusammen mit Jens Walther hat Stefan Kühn alias Koschate nicht den Plan, dass diese Gelder zurück zu den Autark-Anlegern fließen. Beide haben dafür schon neue Pläne - zum eigenen Wohl. Auch deshalb wird gegen Jens Walther wegen „bandenmässigem Betrug“ ermittelt.

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