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Autark

Jetzt rollt die Pleitewelle an

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Die Familie Kühn sind die wahren Profiteure des Autark-Anlagebetruges: Erst die Firmen ausnehmen, dann ab in die Pleite

Sabine Kühn ist gut im frisieren. Das hat sie als Friseurin gelernt.  Bei der Autark-Gruppe ist sie verantwortlich für das Frisieren von Zahlen, damit die Anleger nicht merken, dass sie betrogen werden. Aber irgendwie hat auch das jetzt nicht mehr geklappt. Die Autark Digital GmbH musste in Hamburg Insolvenz (Geschäftszeichen 67g IN 497/16) anmelden. Die Pleite stand schon im April fest, als entschieden wurde, das Unternehmen von Duisburg in die Hansestadt zu verlegen. Schon im April war klar, dass die Autark-Gruppe laufende Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern nicht mehr erfüllen kann. Mit der Autark Digital sollte vorgegaukelt werden, dass die Autark-Gruppe auch in diesem Segment „sinnvolle Anlagen“ bildet. Tatsächlich, so ein Insider gegenüber :gerlachreport, wurden auch über die Autark Digital Gelder in die Taschen der Familie Kühn verschoben. Mit dem Niedergang des Unternehmens droht jetzt die gesamte Gruppe zusammenzubrechen. Sabine und Stefan Kühn, alias Koschate, haben damit ja in der Vergangenheit ausreichend Erfahrungen sammeln können. Am Ende muss Sabine Kühn wieder als Friseurin arbeiten. Aber selbst da hat sie schon eine Pleite hingelegt.

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