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Autark

Informationen für 1 Mio. Euro angeboten

Steffen B. Montag sammelt Spenden ab 10 Euro

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Die Mail von Steffen B. Montag als Faksimile. Die Echtheit haben wir überprüft

Der Dresdner Steffen B. Montag von der „Maklerassistent.com - St. Montag“ bietet Interna und Informationen über Autark an. Sein Preis: Eine Million. Vielleicht ist er ein Irrer, vielleicht einfach nur Pleite. Denn irgendwie scheinen seine Geschäfte bislang nicht wirklich funktioniert zu haben.

An alle Mitarbeiter des :gerlachreport schickte der Dresdner eine Mail, die zunächst für die Arbeit interessant schien: „Ich könnte nun ausholen und mein Wissen mit Ihnen teilen, was Ihnen einen sehr viel tieferen Einblick in die Geschäftspraktiken der Autark ermöglichen würde“. Und: „Allerdings habe ich über einen privat Bekannten (von mir) tiefere Kenntnisse dazu, wie die Geschäfte gemacht wurden und wieso es so schnell zum Kapitalverlust kommen musste usw….“

Dann wird er konkret: „Ich erwarte Ihr Angebot (z.B. 1.000.000 EUR inkl. gesetzl. MwSt.) und wie Sie sich die Bezahlung vorstellen“. Weiter: „Wir könnten es bar gegen Infos (mit allen schriftlichen Erklärungen in Kopie und im Beisein eines Zeugen und meines Rechtsanwaltes), max. jedoch Ihren Betrag auf das Konto, welches Ihnen mein Rechtsanwalt als Treuhänder mitteilt“.

Wer etwas von Aufklärungsjournalismus versteht, dass es kein Medium auf dieser Welt gibt, das wegen einer Unternehmung wie Autark solche Beträge überhaupt erwägen würde. Die Redaktion antwortete: „Bei uns in den Staaten gibt es ein Sprichwort: Man soll keine toten Pferde reiten. Ihr Angebot ist sehr interessant, aber leider keinen Euro wert. Wir werden die Mail - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - jetzt an die Staatsanwaltschaft Dortmund weiter leiten, die dann im Zuge der Ermittlungen die Informationen umsonst bekommt. Damit auch wir. Es ist für uns nicht erkennbar, wo der Wert der Information liegen sollte, zumal Sie ja gar nicht wissen, auf welchem Kenntnisstand wir sind. Gerne dürfen Sie Ihre Wissen mit uns teilen - nicht zuletzt, weil wir für Informationen generell nicht zahlen.“

Es gab noch eine Antwort: Steffen B. Montag teilte mit, dass er weder die Weiterleitung, noch die Veröffentlichung wünscht. Das können wir nach den weiteren Funden im Internet wirklich gut verstehen. Aber gerade deshalb veröffentlichen wir diese ungeheure Geschichte.

Die Internetseite Maklerassistent.com von Steffen B. Montag steht zum Verkauf. Vorher bittet er aber noch um Spenden - die Kluft zwischen zehn Euro und einer Million ist schon gewaltig.

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