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Sensus

Autark-Gelder sind offenbar bei Sensus verschwunden

„Autark muss prüfen ob das Geld noch da ist“

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Erst als der Millionenbetrug von Gerhard Schaller und Markus Fürst aufflog stellte man bei Autark die richtigen Fragen

„Wenn die Autark Gruppe fällt, dann ist auch Gerhard Schaller am Ende“ - das ist die zentrale Nachricht, die ein Informant jetzt dem :gerlachreport mit den entsprechenden Unterlagen zugeleitet hat. Schaller soll als Chef der Sensus Vermögen Millionenbeträge der Autark-Anleger veruntreut haben.

Dabei hat er, so die weiteren Informationen, Autark-Boss Stefan Kühn offenbar „vorsätzlich und gezielt falsch informiert“. Die Autark Gruppe hat nach vorliegenden Zahlbelegen einen zweistellige Betrag treuhänderisch als Anlage bei der Sensus-Vermögen für Autark-Investoren weitergeleitet. Gerhard Schaller und Markus Fürst haben dann, so der Vorwurf, entschieden, wie und wo das Geld angelegt werden soll. Mehr noch: Schaller und Fürst sollen eine „so hohe Rendite versprochen haben, dass überhaupt eine Gefahr für Investoren und Anleger vorliegen konnte“. Erst die strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Sensus-Bosse habe dann „Fragen nach der Sicherheit der Investments aufgeworfen“. Gerhard Schaller habe demnach stets behauptet und auch schriftlich bestätigt, dass die Autark-Gelder „sicher angelegt sind“. Im Zuge der Betrugsermittlungen gegen Schaller und Fürst durch die Staatsanwaltschaft in Hof habe dann aber „sofortiger Handlungsbedarf bestanden“. Aufforderungen eines „detaillierten Anlage- und Investitionsplans der Autark-Gelder“ habe Schaller „bis heute“ nicht geliefert. Gleichzeitig sei der „Druck auf die Autark Gruppe aber so stark geworden“, dass jetzt diskutiert werden müsse, ob „Autark prüfen muss, ob das anvertraute Geld überhaupt noch da ist“. Mit allen rechtlichen Konsequenzen.

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