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Autark

Geheimdienst-Mann Polli räumt auf

Finanztest, Sensus/Derivest und :gerlachreport im Visier

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Das Unternehmen Kaiser+ koordiniert die Einsätze gegen Finanztest, Sensus/Derivest und den :gerlachreport

Werden Geheimdienstmann Gert-René Polli und sein Partner Markus Seiler mit gezückter Pistole in der Redaktion stehen? Oder werden sie einen Anschlag aus dem Hinterhalt durchführen? Vielleicht eine Schlägerkolonne? Oder doch nur eine sanfte Bedrohung? Tatsache ist: Auf Vermittlung des Kemptner Unternehmens „Kaiser+ Intelligent Performance“ von Beatrice und Manfred Kaiser wurden Polli und sein Partner von Autark-Boss Stefan Kühn angeheuert. Ihre Aufgabe: Alles über die Redakteurin Ariane Lauenburg von „Finanztest“ herausfinden. Die Suche nach den Autark-Geldern bei Sensus/Derivest fortsetzen und den :gerlachreport „mundtot“ machen - am heutigen Freitag (25. August 2017) kündigte Kühn an: „Den :gerlachreport wird es in der kommenden Woche nicht mehr geben.“

Mitte August gab es bei einem Treffen im oberbayerischen Mittenwald die Zielabsprachen für Gert-René Polli und sein Team „alles zu tun, damit diese Aufgaben schnell und effizient durchgeführt werden“.

Auch mit illegalen Mitteln?

Gert-René Polli, geboren am 10. August 1960 in Sankt Paul im Lavanttal war Leiter des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Polli war Berufsoffizier des österreichischen Bundesheeres und nach diversen Auslandseinsätzen ab 1992 im Heeres-Nachrichtenamt tätig. In dieser Zeit hat er an der Universität Wien promoviert und einen Master-Abschluss der Naval Postgraduate School in Civil-Military Relations and Intelligence erlangt. Er wurde 2002 ins Innenministerium berufen und mit der Reorganisation der Staatspolizei beauftragt. Nach Abschluss der Reorganisation wurde die Staatspolizei ins neu gegründete Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung übergeleitet. Polli wurde 2002 der erste Direktor dieser Sicherheitsbehörde; eine Funktion, die er bis 2008 innehatte.

Während seiner sechsjährigen Amtszeit konnte sich das BVT als Sicherheitsbehörde mit den zentralen Zuständigkeiten im Bereich der Terrorismusbekämpfung und dem Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen im In- und Ausland als der Spionageabwehr etablieren. Vor allem im Bereich der Spionageabwehr wurden während seiner Amtszeit immer wieder Konflikte mit ausländischen, in Österreich operierenden, Nachrichtendiensten bekannt.

Von Herbst 2008 bis November 2009 war Polli als Leiter der Konzernsicherheit der Siemens AG in München beschäftigt. Polli wurde während seiner Funktion bei Siemens von Vorwürfen aus seiner Zeit als Leiter des BVT eingeholt, wonach man ihm zu enge Kontakte zum Iran nachsagte. Die Generalbundesanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen Polli allerdings mangels Verdachtslage kurz nach Aufnahme der Ermittlungen eingestellt.

Polli gründete 2012 die Firma polli-IPS (Intelligence & Public Safety) mit Sitz in Wien. Die Firma ist spezialisiert auf die Abwehr von Betriebs- und Wirtschaftsspionage und unterstützt Unternehmen bei ihren Aktivitäten in sicherheitskritischen Regionen oder sicherheitskritischen Lagen im In- oder Ausland.

Das wird spannend.

· Beatrice Kaiser mochte auf Anfrage der Redaktion nichts antworten. Sie versprach einen Rückruf.
· Polli war telefonisch nicht erreichbar, E-Mail-Anfragen blieben unbeantwortet.

Gert-René Polli - werden er und sein Team tatsächlich illegale Maßnahmen gegen Gerhard Schaller, Markus Fürst (Sensus/Derivest), Ariane Lauenburg (Finanztest) und den :gerlachreport starten?

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