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Autark

Gebt den Betrügern keine zweite Chance

Ein Kommentar: Bei Autark stinkt alles nach Betrug

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Autark investiert jetzt auch in "soziale Projekte" - bis jetzt war nicht bekannt, dass die Familie Kühn schon ein Sozialfall ist

Es gehört es zum guten Ton, einen gefallenem Unternehmer eine zweite, vielleicht sogar dritte Chance zu geben. Als wir vor einigen Wochen hörten, dass Stefan Kühn an seiner Autark „egal, was komme“ festhalten möchte, haben wir für einen Augenblick gedacht, er und seine Familie sowie seine Mitstreiter hätten eine zweite Chance verdient. Wir haben uns geirrt. Weder dem Unternehmen Autark noch seinen Machern darf man eine Sekunde trauen. Alles, was mit dem Namen verbunden ist, stinkt nach Betrug.

  • Ein Kommentar von Milka Korjus

Stefan Kühn, alias Koschate und seine Mitstreiter haben keine zweite Chance verdient: Bis zum heutigen Tag haben es Kühn & Co. nicht für nötig gehalten, die gegen sie in der Öffentlichkeit aufgebrachten Vorwürfe zu entkräften oder zu widerlegen. Auf ihrer neuen Internetseite tönen sie: WIR HABEN VERSTANDEN. Nichts, aber wirklich gar nichts haben sie verstanden.

Bis zum heutigen Tag gibt es keine Zahlen, die das Verschwinden der Anlegergelder belegen. Und sei es nur der Nachweis einer sinnvollen Investition. Bis heute gibt es keine Abschlüsse oder Nachweise für Investitionen - außer jenen, die sich die Familie Kühn in die eigene Tasche gesteckt hat. Stattdessen wird davon geschwafelt, Anlegergelder in soziale Projekte zu stecken. Anleger wollen Rendite. Sie wollen für das Geld, das sie Kühn & Co. gegeben haben, einen Ertrag. Und sie wollen selbst entscheiden, welche sozialen Projekte sie unterstützen.

Die Vorwürfe gegen Kühn & Co. wiegen so schwer, dass mehrere Staatsanwaltschaften wegen gewerbsmässigem Betrug, Veruntreuung, illegaler Geldgeschäfte und Steuerhinterziehung ermitteln. Bis heute gibt es dazu keine Stellungnahme vom Unternehmen oder der Familie.

Autark hat keine zweite Chance verdient: Jetzt heißt das Unternehmen Autark Group AG. Auch hier werden Anleger wieder aufs Kreuz gelegt. Jetzt nennen sie das „Investitionsgemeinschaft“. Was immer das bedeutet. Für die Anleger, Investoren oder Käufer der wertlosen Schrottpapiere des Unternehmens ist es egal, wie es genannt wird, wenn man sie auf Kreuz legt. Auch als „Investitionsgemeinschaft“ tut es weh, hat verdientes Geld zu verlieren. Und dann noch an einen Kriminellen wie Stefan Kühn, der als „Vorstand“ der Autark Group AG weiterhin die Hand aufhält - zum Schaden der Anleger.

 

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