Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Autark

Die „Geldmaschine“ lauft nicht - Pleite

Die Hintergründe der Aktien-Pleite

Zurück

Die Autark-Aktie ist ein Desaster: Selbst ohne Umsatz macht sie ein Minus von 16,19 Prozent.Allein in diesem Jahr ist die Aktie durch Manipulation um 88,18 Prozent gestiegen.

Die Autark Group Aktie will kein Anleger - jetzt steht die Pleite der Autark-Gruppe offenbar kurz bevor. Das haben Recherchen von :gerlachreport ergeben. Schlimmer: Zahlungszusagen an Investoren, die im Zuge der Aktieneinführung versprochen wurden, platzen alle wie Seifenblasen. Die Umtauschaktion von Nachrangdarlehen auf Aktien klappt nicht. Jetzt rückt das Unternehmen GBE Brokers ins Visier der Ermittler.

Es sind keine guten Tage für Stefan Kühn, alias Stefan Koschate und seine Drücker: Die Vertriebler werden den Autark-Schrott nicht mehr los. Verdient der Vertrieb aber kein Geld, wird er faul und träge und schaut sich nach anderen Futternäpfen um. Denn die sind bei Autark vollständig leer.

Grund sind die unzähligen Warnungen führender Medien vor einem Geschäftskonzept, das nie funktionieren konnte.

Investitionen in marode Unternehmen stellten sich als Totalverluste dar. Die verdeckte Beteiligung an Sensus Capital Markets bescherte einen millionenschweren Verlust und die Privatentnahmen für Häuser, Theater und aufwändigen Lebensstil haben auch nicht zur Ertragslage beigetragen. Die Geschäftsbeziehungen zu Ben-Florian Henke (GBE Brokers) und Bernd Henke haben ebenfalls zum finalen Untergang beigetragen.

Bernd Henke ist auch der Kopf für Aktienmanipulationen und groß angelegte Aktienbetrügereien (:gerlachreport berichtete). Henke hat auch die Autark Group Aktie als mögliche Lösung für die Schulden der Autark-Gruppe ins Spiel gebracht.

Dabei ist die Manipulations-Mechanik immer dieselbe: Wertlose Aktien, wie jetzt die Autark Group Aktie, werden an die Börse gebracht, künstlich in die Höhe getrieben und dann wird auf der Spitze der Manipulation Kasse gemacht. Das Ergebnis sind wertlose Aktien und der Anleger ist sein Geld los. Hierbei hilft auch das unselige Unternehmen GBE Brokers, das aus der Sensus Capital Markets entstanden ist. Chef Ben-Florian Henke sollte die Aktienmanipulation auch auf der Handelsplattform geschickt unterstützen. So der Plan.

Stefan Kühn, alias Stefan Koschate und die beiden Sensus Chefs Gerhard Schaller und Markus Fürst wollten mit dem genialen Streich bei beide Firmengruppen so viel Geld generieren, dass die laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen ins Leere laufen müssten. Die Rechnung wäre einfach: Bei 4,94 Millionen Aktien wäre eine Kursteigerung von 10 Euro pro Aktien auf 30 Euro ein Unterschied von annähern 100 Millionen Euro bei einem derzeitigen Tageswert von 10,35 Euro für eine wertlose Aktie. Dieser Aktienwert ist bereits jetzt künstlich nach oben manipuliert worden.

Anleger, Investoren und Aktienkäufer sind nachhaltig gewarnt: An einem Tag fiel die Aktie um 16,19 Prozent auf 10,35 Euro.

Interessant: Es wurde offiziell keine einzige Aktie gehandelt.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.