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Autark

Boss Stefan Koschate bestätigt die Pleite

AutarAnleger werden kein Geld mehr bekommen

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Als leitender Redakteur beim :gerlachreport hatte sich Stefan Koschate, alias Kühn noch fotografieren lassen. Er wollte als der sympathische Unternehmer herüberkommen

Schlechte Nachrichten für alle Anleger in der Autark-Gruppe: Das gesamte Unternehmen ist pleite. Das hat Autark-Boss und Hauptaktionär Stefan Kühn mehrfach bestätigt. Die entsprechenden E-Mails und Eidesstattlichen Versicherungen liegen der Redaktion des :gerlachreport vor. Der mehrfach vorbestrafte Autark-Boss, der wegen seiner Verurteilungen in der Schweiz und in Deutschland wegen Anlagebetrugs seinen Namen von Koschate in Kühn ändern musste, nutzt inzwischen ein Netz unterschiedlicher Firmen, die für ihn die Geldgeschäfte abwickeln.

Die Liste sämtlicher Personen und Unternehmen liegen der Redaktion vor. Hierüber werden wir in den nächsten Tagen umfassend berichten.

Faktum ist: Stefan Kühn kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Weder seinen Anlegern noch den Unternehmen, mit denen er rechtsgültige Verträge abgeschlossen hat. Für die Anleger ist das besonders fatal: Sie wurden von eigentlich rechtssicheren Nachrangdarlehn in wertlose Autark-Aktien geschwatzt. Und auch die sind nichts wert.

Spätestens seit Mitte Juni ist die gesamte Autark-Gruppe faktisch zahlungsunfähig. Zu diesem Termin hätten die Sensus-Bosse Gerhard Schaller und Markus Fürst Millionen an Kühn zurückzahlen müssen. Das Problem: Auch die Gruppe um das Firmengeflecht Sensus/Derivest ist zahlungsunfähig.

In mehreren Gesprächen hat Sensus-Finanzverwalter Markus Fürst demnach Stefan Koschate, alias Kühn, mitgeteilt, dass wegen mehr als 140 Arresten keine Zahlungen erfolgen. Koschate, alias Kühn, hatte von Gerhard Schaller die wertlosen Anteile der GBE Brokers erhalten - im Gesamtwert von mehr als 12 Millionen Euro. Die Übertragung der Firma wurde jedoch rückgängig gemacht - in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Hof, die gegen Schaller und Fürst wegen gewerbsmässigem Betrug, Untreue, Unterschlagung und anderer Delikte ermittelt.

Ein großer Teil der Anlegergelder der Autark-Gruppe wurde auf die Auslandskonten der Sensus verschoben. Mit Billigung und Wissen von Stefan Koschate, alias Kühn. Hierfür hatte der Autark-Boss widerrechtlich und illegal mehr als 2,5 Millionen Euro kassiert, die er dann in Immobilien investierte - jedoch nicht im Namen der Autark. Das nennt man dann auch Veruntreuung.

Das gesamte Ausmaß der Betrügereien von Stefan Koschate, alias Kühn, wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Damit wird der Autark-Boss auch Lügen gestraft: Während er lauthals tönt, „erpresst“ worden zu sein oder zu werden, hat er versucht, den :gerlachreport über verschiedene Verträge mundtot zu machen.

Woher, das ist doch die Frage, hat eigentlich der :gerlachreport diese fundierten Kenntnisse, wenn diese nicht von Stefan Kosachate, alias Kühn, selbst in die Redaktion getragen wurden?

Er ist verantwortlich für die Berichterstattungen gegen Sensus/Derivest, Corrigo, Michael Turgut, Mehmet Göker, MEG, SikuraLife, Alexander Bräutigam, afin24, Zinsland und viele andere.

Aber das ist typisch für den Kriminellen: Am Ende waren es immer die anderen. Nur leider bringt das den Autark-Anlegern nicht ihr Geld zurück. Denn Rechnungen bezahlt Stefan Koschate, alias Kühn, prinzipiell nicht.

Und Verträge hält er auch nicht ein.

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