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OneCoin

Auch Udo Deppisch mit ukrainischem Pass geflohen

Deppisch erhielt für 300.000 Euro seinen Pass vom Dresdner Stephan Welk

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Der OneCoin-Millionenbetrüger Udo Carsten Deppisch ist mit neuem ukrainischen Pass und neuem Namen auf der Flucht

Udo Carsten Deppisch ist einer der brutalsten OneCoin-Drücker. Der Betrüger hat Millionen kassiert und Tausende in den finanziellen Ruin geführt. Jetzt kam raus: Auch er hat sich eine falsche Identität zugelegt. Deppisch ist auf der Flucht. Der neue ukrainische Pass kam ebenfalls von dem in Dresden verurteilten Betrüger Stephan Welk. Kosten: 300.000 Euro, bezahlt von Geldern abgezockter OneCoin-Opfer.

Nach Recherchen vom :gerlachreport hält sich Udo Carsten Deppisch in Dubai auf. Der Name in seinem ukrainischen Pass ist den Ermittlern inzwischen bekannt. Das Problem: Mit einem ukrainischen Pass kann sich Udo Carsten Deppisch frei in Europa bewegen.

Udo Carsten Deppisch ist in dem Milliardenbetrug eine der schillerndsten und mistgesuchten Personen. Er gehört zum engsten Führungskreis der kriminellen OneCoin-Chefin Dr. Ruja Ignatova, die ebenfalls mit einem ukrainischen Pass unter falschem Namen abgetaucht ist.

In der Redaktion des :gerlachreport hat der Mann, der Frau und Kinder in Wien zurückließ, einen neuen Namen: Udo Verarschov. Denn Investoren und Anleger mit seinem hohlen Geschwätz zu verarschen, ist wohl sein einziges Talent - neben der Geldausgabe in teuren Bordellen. Da teilt er sich das Hobby seiner Geschäftspartner Moritz Hunzinger und Stephan Welk.

Denn auch dieser Pass wurde für 300.000 Euro vom dubiosen Becker-Betrüger Stephan Welk (:gerlachreport berichtete) verkauft. Ignatova und Deppisch sind nicht die einzigen Personen, die mit neuen Welk-Papieren aus Kiew versorgt worden sind. :gerlachreport wird in den kommenden Tagen weitere Enthüllungen und Fakten präsentieren, die das gesamte Ausmaß des Betruges und seiner Vertuschung darstellen wird.

Zusammen mit dem Geldwäscher von OneCoin, Professor Moritz Hunzinger, wurde seit Mitte 2017 im Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife nach Lösungen gesucht, wie die führenden Köpfe vor dem Zugriff der Justiz geschützt werden könnten. Hunzinger hatte nach Aussagen von Mitarbeitern in Luxembourg über sein Unternehmen cashcloud Millionenbeträge über ein Netzwerk von Tarnunternehmen und den dazugehören Konten aufgebaut und die Gelder gewaschen.

Gegen den ehemaligen PR-Berater und jetzigen Chef von cashcloud wird inzwischen „weitreichend ermittelt“, erfuhr :gerlachreport.

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