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Armin Dietrich

Lügen haben ganz kurze Beine

Jetzt verdrehen die Abzocker auch noch die Tatsachen

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Armin Dietrich: Jetzt hat er keine Lust mehr auf die Geschäftsführung bei der Interessengemeinschaft

Armin Dietrich ist ein Lügner. Keiner von diesen charmanten, denen man gerne abnimmt, dass im Himmel Jahrmarkt ist. Der „Fachwirt für Finanzberatung“ aus dem baden-würtembergischen Laupheim kassiert als „Vertriebsdirektor“ zweistellige Provisionen und verkauft gerne auch mal Müll. Hauptsache die Anleger zahlen. Der :gerlachreport hatte über das jüngste Schurkenstück des Fachwirtes ausführlich geschrieben: Für gutes Geld hatte sich Armin Dietrich bei einem Unternehmen in Dortmund verdingt und im Laufe mehrerer Monate Dutzende Anleger für Nachrangdarlehn geworben. Herausgekommen sind, so berichtete :gerlachreport weiter, „während seiner Tätigkeit siebenstellige Umsatzzahlen“. Das wurde inzwischen bestätigt.

Zusammen mit dem Rechtsanwalt Wolfgang Benedikt Jansen aus dem hessischen Frankenberg hatte Dietrich dann einen Plan. Ob er den selbst ausgeheckt hat oder Benedikt-Jansen ihm dabei half - wir werden es erfahren.

Dietrich, der sich inzwischen mit der Geschäftsleitung überworfen hatte, bildete mit Benedikt-Jansen ein Zweigestirn, wobei der Rechtsanwalt, der sich gerne als „Kämpfer“ beschreibt, Dietrich Provisionen für die Vermittlung von Mandanten versprach und wohl auch zahlte. Obwohl Dietrich vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet gewesen wäre, wiegelte er seine Kunden auf: Das von ihm vermittelte Investment sei gefährdet trompete er, man müsse sofort reagieren.

Zusammen mit Wolfgang Benedikt-Jansen wurde eine „Interessengemeinschaft“ gebildet, bei der die ohnehin verunsicherten Anleger eben noch ein wenig unsicherer gemacht werden sollten. Armin Dietrich war bei dieser „Interessengemeinschaft“, bei die Anleger dann nochmal hätten zahlen sollen, als gut honorierter „Geschäftsführer“ vorgesehen.

Wolfgang Benedikt-Jansen hat derweil schon kräftig abkassiert: Er hat sich bei mehr als 120 Mandanten für sinnlose Verfahren bereits eine hohe sechsstellige Summe gegönnt. Und er will mehr. Darüber wird :gerlachreport gesondert berichten.

:gerlachreport: „Um das tolldreiste Schurkenstück noch einmal in seiner kompletten Wertschöpfung zu verstehen: Vertriebsdirektor Armin Dietrich kassiert für die Vermittlung von Anlegern. Dann schleicht er sich aus der Verantwortung und Haftung, tut sich mit einem geldgeilen Advokaten zusammen, inszeniert ein gewaltiges Tohuwabohu, lässt die selben Anleger den Anwalt für Maßnahmen bezahlen, die zu nichts führen, kassiert hierfür Provisionen und gründet dann eine „Interessengemeinschaft“ und kassiert hier weiter ab.“

Tatsächlich, dass hat Armin Dietrich gegenüber :gerlachreport in einem Telefonat bestätigt, wollte er mit der Aktion erreichen, dass das Geld seiner Anleger in die Immobilienklitsche Thamm & Partner GmbH gesteckt wird. Dort drücken Schulden in einer Höhe von rund 20 Millionen Euro. Dietrich ist nämlich hier inzwischen ebenfalls „Vertriebsdirektor“. Neben seiner Tätigkeit als „Geschäftsführer“ bei der Comfort-Haus GmbH. Die macht zwar keinen Umsatz, versteht sich aber als „Bauträger“ - da ist jeder Anleger herzlich für den Totalverlust willkommen.

Mit seinen 1,68 Metern ist Armin Dietrich ein kleiner Mann. Da beweist sich auch das deutsche Sprichwort: Lügen haben kurze Bein. Armin Dietrich ist ein Lügner.

Am 3. Juli 2017 teilte Winkeladvokat Wolfgang Benedikt-Jansen seinen staunenden Mandanten Neuigkeiten mit: „Vor ca. 2-3 Wochen begann eine Aktion des sogenannten Cyberstalking gegen Herrn Dietrich. Initiator ist eine Schutzgeld-Erpresser-Organsation (SEO) mit dem Tarnnamen Gerlachreport. Herr Dietrich erhielt einen Telefonanruf, in dem er aufgefordert wurde, dafür zu sorgen, dass die Arreste zurückgenommen würden. Andernfalls würde er durch die SEO persönlich und geschäftlich ruiniert. Er erhielt zeitgleich eine E-Mai in dem finstere Drohungen gegen ihn ausgesprochen wurden. Es handelte sich um einen Erpressungsversuch, von dem sich Herr Dietrich nicht beeindrucken ließ. Vor wenigen Tagen wurde dann die Drohung der SEO gegen Herrn Dietrich umgesetzt. Der Hetzartikel erfüllt den Straftatbestand der Verleumdung, der üblen Nachrede und der Beleidung Die ehrverletzenden Äußerungen gegen Herrn Dietrich sind frei erfunden. Auch ich wurde in strafrechtlicher Weise von der SEO angegriffen.“

Die Fakten: Tatsächlich hatte der :gerlachreport, nachdem er von der „Interessengemeinschaft“ erfahren hatte und sämtliche Vertragsunterlagen vorlagen (nicht von Armin Dietrich), mit dem „Vertriebsdirektor“ telefoniert. Hierbei gab er bereitwillig Auskunft über sein Verhältnis zu Wolfgang Benedikt-Jansen und bestätigte alle Punkte, die der :gerlachreport schließlich auch berichtete.

Natürlich gab es von der Redaktion keine E-Mail. Und warum sollte die Redaktion den armen „Vertriebsdirektor“ „erpressen“ oder gar „bedrohen“? Was Armin Dietrich und sein Winkeladvokat Wolfgang Benedikt-Jansen zum Zeitpunkt des Schreibens an die Anleger natürlich nicht wussten: Selbstverständlich wurde das Telefonat mit dem „Finanzfachwirt“ im Rahmen einer Redaktionskonferenz geführt - mehr als ein Dutzend Personen konnten zuhören, wie Armin Dietrich die Anleger auf Kreuz legt und legen wollte.

Und genau das haben wir auch geschrieben.

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