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Aras Group

Aras als „arabisches Verbrecher-Syndikat“ eingestuft

Die Rolle der dubiosen Aras-Betrüger Charlotte Tobler und Frank Kahn

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Das arabische Verbrecher-Syndikat Aras Group nimmt regelmässig Kreditsuchende aus dem deutschsprachigen Raum aus - ein wirklich lohnendes Geschäft

Nach Erkenntnissen von Ermittlungen, die :gerlachreport exklusiv vorliegen, wird die in Dubai ansässige „Aras Group“ inzwischen als „arabisches Verbrecher-Syndikat“ eingestuft. Die Ermittlungen richten sich inzwischen auch gegen den Deutschen Frank Kahn, der bei dem Betrugsunternehmen als „Key Account Manager“ arbeitet.

:gerlachreport hatte bereits über die Methoden und Arbeitsweise des arabischen Verbrecher-Syndikats berichtet. Durch die Berichterstattungen sind auch die Behörden des Emirats in Dubai auf das Verbrecher-Syndikat rund um Frank Kahn und seine arabischen Spießgesellen aufmerksam geworden.

Die Methoden sind ebenso schlicht wie erfolgreich: Unternehmer und Unternehmen können bei der angeblich im Geld schwimmenden Aras Group für ihre Investitionen Kredite beantragen. Weil die Aras Group nach eigenem Bekunden und Werbung direkten Zugang zu den Öl-Milliarden des Emirats und der Herrscherfamilie hat, werden für überschaubare Konditionen die entsprechenden Kredite vergeben.

Doch das eigentlich simple Geschäft hat mehrere arabische Pferdefüsse: Zunächst muss der Kreditsuchende eine hohe Summe - in einigen Fällen bis zu 250.000 Euro - überweisen. Das ist seine Eintrittskarte in die angebliche Liga der Superreichen. Ohne diese Zahlung gibt es auch keinen Kredit.

Wie bei eigentlich ordentlichen Geschäften werden dann die entsprechenden Informationen auf- und ausgearbeitet. Unter deutscher Anweisung des dubiosen Frank Kahn, der angeblich bei der Vergabe des Kredits eine „wichtige, wenn nicht entscheidende Rolle spielt“, werden letztlich auch noch die letzten Firmeninterna des Kreditsuchenden übermittelt.

Das ist für den kriminellen Kahn die Grundlage für weitere Geschäfte. Firmeninterna für Bares - das nennt man auch gewerbsmässige Erpressung. Kahn sieht sich auf der sicheren Seite. Da er mit vielen unterschiedlichen Namen und Identitäten operiert, ist er für die Ermittler, zumal im deutschsprachigen Raum, kaum zu fassen. Zudem operiert er auch mit arabischen PrePaid-Telefonnummern, die in jedem Basar zu bekommen sind.

Einen von der Aras-Group beschäftigte Berliner Anwaltskanzlei wird dann auch gerne benutzt, um gegen Kritiker vorzugehen. Hierbei werden dann vorsätzlich falsche Eidesstattliche Versicherungen des dubiosen Frank Kahn dem Gericht präsentiert. Das ist einfach: Kahn gibt es nicht, er kann das Blaue vom Himmel herunter lügen. Und davon macht er weidlich Gebrauch. Damit werden dann Urteile erstritten, die das arabische Verbrecher-Syndikat auch noch pressegeil auf der eigenen Website www.aras-group.ae unter „Gegendarstellung“ veröffentlicht. So wird aus gewerbsmässigem Betrug eine angebliche Wahrheit konstruiert. Aber es bleibt Prozessbetrug. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen die Berliner Anwälte und den dubiosen Frank Kahn aufgenommen.

Da passt es auch ins Bild der vollständischen Kundenverarsche, dass unterschiedliche Personen, meist mit falschem Namen, für das Verbrecher-Syndikat die Werbetrommel rühren. Man könnte auch sagen: Sie suchen die nächsten Opfer des arabischen Betruges. Und viele, die an die angeblichen Millionen wollen, verlieren dann wohl auch noch das letzte Fünkchen Verstand, wenn sie die Zahlungsanweisungen für die Aras Group ausfüllen.

Damit sind wir wieder bei den Kreditsuchenden, von denen es Dutzende gibt, die Jahr für Jahr von dem Verbrecher-Syndikat ausgenommen werden - und das, obwohl seit langer Zeit bekannt ist, mit welchen Methoden Kahn, Tobler oder der arabische Strauchdieb mit dem Namen Hassan Najjar als „Head of Audit Department“ bei der Aras Group agieren.

Erstaunlich ist, dass die Aras Group mit unterschiedlichen Aras-„Unternehmen“ die entsprechenden Kreditverträge schließt, die natürlich weder einklagbar sind, noch jemals gehalten werden. Jedenfalls können entsprechende Partnerschaften auf der Basis erfolgreicher Kreditverträge nicht dokumentiert werden. In den Verträgen sind dann auch noch rund eine halbe Million Euro Kosten enthalten - für Unternehmen, die angeblich gegründet werden müssen, um den Verdacht der Geldwäsche und anderer Straftaten zu verwischen. Das Geld verschwindet direkt in den Taschen der Verbrecher.

Wem jetzt noch nicht schwindelig geworden ist: Irgendwann auf dem Weg der monatelangen Kundenverarsche a la Kahn & Co. werden dann wegen völlig abwegiger Verfahrensfragen die längst geschlossenen Kreditverträge gekündigt. Das eingezahlte Geld wird „verrechnet“ - mit angeblichen Schadensersatzforderungen der Aras Group in Millionenhöhe. Denn das Verbrecher-Syndikat sein Geld für nichts: Zinsen, Kosten usw.

Der Kredit wurde jedoch nie ausgezahlt. Die Aras Group hat das Geld gar nicht, das sie als Kredit vergeben möchte. 120 angebliche Mitarbeiter freuen sich jedenfalls regelmässig über den Geldsegen der völlig verblödeten Kreditsuchenden, die diesen Märchen auch nich Glauben schenken.

Sie sind längst in existentieller Not - bei einigen reicht es nicht einmal mehr für eine Toblerone.

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