Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Fairvesta

Anlegergelder der Fairvesta für die braunen Horden

Fairvesta-Anleger finanzieren Ausländerfeindlichkeit

Zurück

Anleger sind sauer: Ist es richtig, dass Fairvesta-Chef Otmar Knoll mit ihrem Geld Ausländerfeundlichkeit finanziert?

Gegen Fairvesta-Chef Otmar Knoll wird bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart immer noch wegen des Verdachts des gewerbsmässigen Kapitalanlagebetrugs ermittelt. Jetzt kam heraus: Knoll finanziert mit Anlegergeldern der fairvesta und alocava auch Nationalsozialisten und rechte Gruppierungen wie die „Alternative für Deutschland“ (AfD). Er steuert die Gelder dabei auch über das braune Internetportal „Hessen Depesche“.

Otmar Knoll hat ein Problem mit Kritikern. Wer das Internet aufmerksam verfolgt, weiß, dass persönliche Drohungen Bestandteil des Repertoires des Faivesta-Chefs ist. Er hat auch viel zu verlieren: 18.132 Anleger haben ihm und seiner Unternehmensgruppe mehr als eine Milliarde Euro anvertraut. Das Geld liegt hauptsächlich in „Blind Pools“ der Fonds von fairvesta und alocava.

Auch heute ist die Staatsanwaltschaft in Stuttgart davon überzeugt, dass es sich bei dem Geschäftsmodell von Otmar Knoll „um gewerbsmässigen Anlagebetrug“ handelt. Ein ermittelnder Staatsanwalt gegenüber :gerlachreport: „Sie haben die Rahmenbedingungen etwas verändert, haben neue Partner dazu genommen. Aber die Betrugsabsicht hat sich nicht verändert“. Investitionen in Immobilien zahlen sich offenbar nicht aus, Renditen für Anleger gibt es nicht - die Abschlüsse in den einzelnen Fonds erfüllen nach Ansicht von Wirtschaftsprüfern „nicht die Grundvoraussetzungen eines Beweises für ein ordentliches Geschäft“.

Knoll und seine Unternehmensgruppe hat auch Probleme mit dem Vertrieb: Immer mehr Anleger machen die fleissigen Geldeintreiber des Otmar Knoll für ihre Verluste verantwortlich und wollen ihr Geld zurück.

Und jetzt das: Knoll finanziert ganz offen das faschistische Internetportal „Hessen Depesche“. Hier werden hauptsächlich Jubelnachrichten über alles verbreitet, was ins rechte und ultrarechte politische Spektrum in Deutschland passt: Von Ausländerfeindlichkeit, Rufmordkampagnen bis zum Aufruf von Gewalt gegen Minderheiten ist alles dabei.

Schlimmer noch: Knoll finanziert über die Redaktion und Macher der „Hessen Depesche“ auch gezielt Kampagnen gegen seine Kritiker - das bestätigen Mitarbeiter aus der fairvesta Unternehmensgruppe.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.