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Autark/Sensus

Anleger verlieren auf einen Schlag 14 Millionen Euro

Wie Berufsverbrecher Stefan Kühn mal eben um seine Millionen gebracht wird

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Sensus-Rechtsanwalt Kai A. Schaffelhuber ist ein schlauer Taktiker: Wenn der Winkeladvokat Wolfgang benedikt-Jansen das 30prozentige Angebot annimmt, hat er seinen Mandanten mal eben 14 Millionen Euro gespart

Geht es nach dem Willen des Sensus-Anwaltes Kai A. Schaffelhuber, dann sollen die Autark-Anleger schon bald auf rund 14 Millionen Euro verzichten. Der fatale Plan könnte aufgehen. Das liegt auch an der Inkompetenz und Gier des Berufsverbrechers Stefan Kühn und seiner Autark-Oma Adele Raschke. Rund 16,5 Millionen Euro schulden nach vorliegenden Unterlagen Gerhard Schaller und Markus Fürst (Sensus/Derivest) den Autark-Anlegern. Das Unternehmen hatte den beiden Betrügern einen zweistelligen Betrag zur Verfügung gestellt, den sie als „Vermögensverwalter“ vergrößern wollten. Dann kam raus: Gerhard Schaller und Markus Fürst haben die Gelder veruntreut. Gegen die beiden Betrüger ermittelt die Staatsanwaltschaft in Hof (:gerlachreport berichtete).

Zu den Autark-Forderungen kommt die Beteiligung an dem Sensus-Unternehmen GBE Brokers in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Autark-Boss Stefan Kühn wollte sich Anfang Mai die Millionen aus beiden Geschäften unter den Nagel reißen und die Autark-Anleger im Regen stehen lassen.

Parallel hatte die „unternehmerisch geistig umnachtete, mittellose Adele Raschke (Extertal)“ in einem Schreiben an die Autark-Anleger von einem vermeintlichen Forderungsaufkauf durch das Unternehmen RAHL gefaselt, der sich inzwischen als Betrug herausstellte: Damit wollte Stefan Kühn mit „kleinem Geld“ die Autark-Anleger befriedigen und sich die restlichen Millionen schlicht in die Tasche stecken.

Der Schwindel flog auf.

Was Berufsverbrecher Stefan Kühn und seine derangierte Oma Raschke können, das schaffen wir schon lange, dachten sich fortan die Schuldner Gerhard Schaller und Markus Fürst: Sie schickten ihren Luxembourger Rechtsanwalt Kai Schaffelhuber in den Ring. Schaffelhuber ist ein guter Rechtsanwalt. Gut genug, um die Strafverfahren gegen die Bosse von Sensus/Derivest „in Zaum zu halten“ und die Staatsanwaltschaft in Hof am Nasenring durchs Dorf zu führen.

Gut genug auch für den Winkeladvokaten Wolfgang Benedikt-Jansen, der für seine Mandanten zwar nichts auf die Kette bringt, dafür aber zumindest im Schreiben von Honorarnoten unschlagbar ist. Wolfgang Benedikt-Jansen, fleischgewordene juristische Inkompetenz, hat es bis heute nicht geschafft, hinter das System des Berufsverbrechers Stefan Kühn zu schauen. Und die wildgewordene Oma darf gegen ihn auch schalten und walten wie sie will. Bei der Staatsanwaltschaft in Dortmund ist Benedikt-Jansen als „Pausenclown“ eingestuft - und das nicht wegen herausragender juristischer Fertigkeiten.

Wolfgang Benedikt-Jansen vertritt hunderte Autark-Anleger. Die haben ihm gutes Geld für sinnlose Aktionen, Arreste, Zwangsvollstreckungen und Pfändungen in den Rachen geworfen. Diese Mandanten stehen jetzt vor einem Millionendesaster: Kai Schaffelhuber verhandelt inzwischen direkt mit Benedikt-Jansen. Sein Angebot: Sensus/Derivest bietet 30 Prozent der geforderten Summe und kehrt diese an Wolfgang Benedikt-Jansen aus.

Die Folge: 14 Millionen Euro hätten die beiden Betrüger Gerhard Schaller und Markus Fürst auf einen Schlag gespart. Dann bräuchten sie den Anwalt auch nicht mehr aus den frisch eingeworbenen Geldern ihres sinnlosen Waldfonds bezahlen - zum Nachteil der Sensus-Anleger.

Autark-Anleger, die sich jetzt über einen möglichen, wenn auch geringen Geldsegen freuen, seien gewarnt: Der Winkeladvokat Benedikt-Jansen wird eine fette Vergleichsgebühr kassieren - wenn es denn überhaupt zu einem solchen Deal kommen sollte. Die Staatsanwaltschaft Dortmund kann dem Grauen ein Ende machen, indem es einen solchen Kuhhandel erst gar nicht zulässt. Dafür müsste sie aber aus dem Dornröschenschlaf gerissen werden.

Berufsverbrecher Stefan Kühn und seine hirnrissige Oma schauen derweil in die Röhre: Schon vor Wochen war Kühn auf diese Möglichkeiten hingewiesen worden. Zugleich wurden tragfähige Strategien und Lösungen entwickelt, wie die Autark-Anleger doch noch zu ihrem verdienten Geld kommen könnten. Kühn lehnte ab und verschob auch das restliche Anlagevermögen in Omas Hände.

Ein Fehler, der jetzt 14 Millionen Euro teuer sein kann. Und das ist erst der Anfang.

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