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Anleger

Aktuelle Euroschwäche ist ein Alarm-Signal

Stabilität: Stehen wir wegen Italien vor einem neuen Euro-Crash?

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Der Euro ist in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten - die Folge europakritischer Parteien

Normalerweise freuen sich europäische Anleger über einen schwachen Euro, weil er ihnen Wechselkursgewinne beschert. Die aktuelle Schwäche der Gemeinschaftswährung ist aber ein Symptom größerer Probleme, sagen die Finanzexperten vom :gerlachreport. Im vergangenen Jahr hat der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich zugelegt. Er stieg innerhalb kürzester Zeit von 1,06 auf 1,25 Dollar. Dieses Jahr scheint sich der Trend umzukehren. Mit den Regierungsturbulenzen in Italien kam die Angst vor einer neuen Euro-Schuldenkrise.

Die Gemeinschaftswährung geriet schlagartig unter Druck, verlor binnen kürzester Zeit acht Cent gegenüber dem Dollar. Eine zeitweise Erholung wurde von der US-Notenbank zunichte gemacht, die mehr Zinsschritte für das laufende Jahr ankündigte als erwartet.

Der Euro wertet dieser Tage so rasch ab wie seit drei Jahren nicht mehr. Normalerweise freuen sich Aktienanleger und internationale Unternehmen in Europa über einen schwachen Euro. Ein Wertverlust des Euros lässt die im Ausland erzielten Gewinne bei der Umrechnung in die Heimatwährung wie von Zauberhand wachsen.

Zuletzt hat sich diese vermeintliche Gesetzmäßigkeit aber in den Aktienkursen internationaler europäischer Konzerne kaum bemerkbar gemacht. Mittlerweile sehen Profis in der Euro-Schwäche ein Warnsignal. Das sollten auch Privatanleger ernstnehmen.

Durch das Erstarken europakritischer Parteien könnte die Stabilität des Währungsraums bald wieder auf dem Prüfstand stehen. Sollte Italien aus der Eurozone austreten, wie es der designierte italienische Wirtschaftsminister anstrebt, wäre das wohl der Anfang vom Ende der Gemeinschaftswährung.

Die Folgen eines Euro-Crashs wären laut Ökonomen rückläufige Ausfuhren, sinkende Unternehmensgewinne und geringere Lohneinkommen sowie Konsumausgaben. Dieses Risiko wird von den Akteuren an den Aktienmärkten zunehmend stärker berücksichtigt und eingepreist als vorübergehende Wechselkursprofite.

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