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Die Web-Technologie hat dazu beigetragen, dass die traditionelle Aufsichtsfunktion der Journalisten gestärkt wurde. Sie haben nun effizientere Quellen, um an Informationen zu gelangen. Die Möglichkeit, Dokumente zu durchsuchen, Hintergrundinformationen und historischen Kontext zusammenzustellen und verbindliche Quellen zu indentifizieren, haben das journalistische Handwerkszeug erweitert. Es hat auch zu einer grundlegend neuen Kultur geführt, die durch Interaktivität, weniger Regeln und weniger Beschränkungen gekennzeichnet ist.

Die neue Möglichkeit, die das Internet bietet, hat den wohl den größten Anteil an der Einführung neuer journalistischer Standards - die Interaktivität zwischen Redaktion und Leser per E-mail. E-mail erlaubt eine sofortige Rückmeldung. Dies bietet Reportern und Herausgebern die Möglichkeit von Personen zu hören, die etwas über die Story wissen und die eine verbindliche Sichtweise oder zusätzliche Quellen bieten können oder die auf unausgewogene und unfaire Berichte hinweisen.

 

 

Chefredaktion · Editor-in-Chief

Milla Korjus
Jan Faber

chefredaktion(at)gerlachreport.com

 

Stellvertretende Chefredakteure · Deputy Editor-in-Chief

Melanie Eggers 
Robert Finkel
Robert L. Weber

 

Reporter

Sebastian Kuster
Marcel Wächter
Anne Fuchs

 

Recherche · Investigation

Eric T. Wagner
Barbara Egger

 

Schlußredaktion · Final Editing

Jürgen Schuster
Christina Hartmann

 

First Amendment

Das Recht der Öffentlichkeit auf Information ist eines der Hauptgrundsätze der amerikanischen Gesellschaft. Die Autoren der amerikanischen Verfassung verabscheuten die strenge Kontrolle, welche die britischen Herrscher in den amerikanischen Kolonien über Ideen und Informationen ausübten, die ihnen missliebig waren. Die Autoren der Verfassung legten fest, das die Macht des Wissens in den Händen des Volkes liegen sollte. Um einen ungehinderten und umfangreichen Informationsfluss sicherzustellen, nahmen sie die Pressefreiheit in die grundlegenden Menschenrechte auf, die durch die "Bill of Right's" geschützt werden. Diese ersten zehn Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung traten 1791 in Kraft. Im "First Amendment" steht auszugsweise: "Der Kongress soll kein Gesetz erlassen ..., das die Meinungs- oder Pressefreiheit einschränkt..." Dieser Schutz vor der Kontrolle durch die Bundesregierung bedeutete, das jeder, ungeachtet der sozialen Herkunft, der politischen Einstellung oder des religiösen Glaubens, veröffentlichen konnte, was immer er wollte.

Seither fungiert das "First Amendment" gleichsam als Gewissen und Schutzschild aller Amerikaner. In den Anfangszeiten gab es nur wenige und einfache auf Druckerpressen erzeugte Medien - Zeitungen, Pamphlete und Bücher. Heute schließt die Bezeichnung "Medien" auch Fernsehen, Rundfunk, Filme und das Internet mit ein. Der Begriff "Presse" bezieht sich heute somit nicht mehr ausschließlich auf Printmedien, sondern bezeichnet Medienunternehmen jeglicher Art.

Wegen des starken verfassungsmäßigen Schutzes der Pressefreiheit und ähnlicher Zusätze in den Landesverfassungen der 50 Bundesstaaten, gibt es in den USA nur wenige Pressegesetze. Bestehende Gesetze bieten vorwiegend zusätzlichen Schutz für Bereiche, die nicht von der Verfassung abgedeckt werden. So regelt z.B. der "Privacy Act" von 1974 das Sammeln und Verbreiten persönlicher Daten, die in Unterlagen der Bundesbehörden enthalten sind; der "Privacy Protection Act" von 1980 schützt Presseredaktionen vor Durchsuchungen durch die Polizei. Es gibt zahlreiche Bundes- und Landesgesetze, die die Informationsfreiheit schützen sollen. So z.B. die sog. "Freedom of Information"-Gesetze und die sog. "Sunshine"-Gesetze. Der "Freedom of Information Act" von 1966 ermöglicht sowohl der Presse als auch der gesamten Öffentlichkeit Zugang zu den Akten der Exekutive.

Der gesamte Bereich der Pressefreiheit in den USA wurde hauptsächlich durch Gerichtsurteile geregelt, in denen Nuancen des ersten Verfassungszusatzes ausgelegt wurden. Generell hielten es die Gerichte so, dass der Presse die Rolle eines "Wachhundes" über die Regierung zugedacht ist und sie daher keiner Behinderung oder Registrierungspflicht unterliegt. Jedoch zählen im Allgemeinen Diffamierungen, Obszönitäten oder gar die Veröffentlichung von Geheimnissen, die die nationale Sicherheit gefährden, nicht zu dem durch den ersten Verfassungszusatz geschützten Bereich.

 

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